Eishockey

So lange fehlt Kevin Orendorz den Hammer Eisbären

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Kevin Sven Orendorz (rechts) wird den Eisbären mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Die Verletzung ist nicht so schlimm wie zunächst befürchtet, doch die Zwangspause für Kevin Sven Orendorz fällt deshalb keineswegs kürzer aus.

Hamm - Wie Jan Koch, Manager der Hammer Eisbären, bestätigte, hat sich Stürmer Kevin Sven Orendorz beim 7:4-Pokalsieg des Eishockey-Regionalligisten bei den RealStars aus Bergisch-Gladbach einen Bänderanriss im Sprunggelenk zugezogen. Diese genaue Diagnose gab es jetzt nach einer MRT-Untersuchung. Eine Operation ist daher nicht notwendig. „Dennoch rechnen wir damit, dass wir vier bis sechs Wochen auf Kevin verzichten müssen“, erklärte Koch.

Dass dieser Ausfall die Eisbären besonders hart trifft, ist allein schon an der Statistik des ehemaligen DEL-Profis zu erkennen. In den 45 Regionalliga-Begegnungen für Hamm erzielte der 24-jährige Iserlohner 53 Treffer, gab zudem 74 Torvorlagen. In dem einen oder anderen Spiel machte er allein schon den Unterschied aus.

Eins zu eins wird Orendorz laut Trainer Ralf Hoja in den kommenden Wochen deshalb nicht zu ersetzen sein, vor allem auf Grund seiner großen Erfahrung fehlen. Hoja will die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. „Wir haben genug gute Spieler im Kader. Jetzt müssen sich die anderen zeigen.“

Klassischer Fehlstart

Nach dem klassischen Fehlstart mit den Niederlagen gegen die drei vermeintlichen Spitzenteams geht es für die Eisbären jetzt darum, den Anschluss zur Spitze nicht schon zu Beginn der Saison vollends zu verlieren. Der Coach warnt allerdings davor, angesichts der Tabellensituation in Hektik zu verfallen. „Wir müssen die Ruhe bewahren, sollten uns nicht unnötig selbst unter Druck setzen“, betonte der Trainer vor der anstehenden Heimaufgabe am Freitag (20 Uhr) in Werries gegen die Ratinger Ice Aliens. Die wurden zuletzt vom Top-Favoriten EG Diez-Limburg mit 9:1 vom Eis gefegt. „Ratingen gehört sicherlich zu den Gegnern, die wir schlagen können“, beteuerte Hoja. Ein Selbstläufer dürfte diese Partie allerdings nicht werden, schießlich gewannen die Rheinländer zuvor mit 5:4 beim Meister aus Herford.

Hoja rechnet deshalb auch mit einer spannenden Begegnung. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, sagte der Coach.

Und auch Koch wies erneut darauf hin, dass die Mannschaft stets 100 Prozent auf das Eis bringen muss. „Mit nur 70 oder 80 Prozent gewinnt man in diesem Jahr in dieser Liga kein Spiel mehr“, erklärte der Manager, der darauf setzt, dass der Hammer Mannschaft vor eigenem Publikum gegen die Ratinger Ice Aliens mit dem ersten Sieg die sportliche Wende gelingen wird.

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