HSV-Landesliga-Elf trotzt SV Burgsteinfurt ein 2:2 ab

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Oft hatten die Hammer gegen Burgsteinfurt das Nachsehen, doch der Gast konnte die zahlreichen Chancen nicht nutzen.

HAMM - Am Ende verbuchten die Reserve der Hammer SpVg gestern Mittag in der Evora Arena mit dem 2:2 (2:2) im Landesliga-Spiel gegen den SV Burgsteinfurt zwar erst den fünften Saisonpunkt auf ihrem Konto, doch es war zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer.

„Endlich ist der kämpferische Einsatz auch einmal belohnt worden. Dieser Teilerfolg wird dem Team einen Schub geben“, meinte Sebastian Brzezon. Er musste in der zweiten Hälfte HSV-Landesliga-Trainer Ferhat Cerci auf der Bank vertreten, denn der verließ in der Pause gegen 13 Uhr das Sportzentrum im Hammer Osten, um beim Spiel des Oberligateams in Ahlen auszuhelfen.

Immerhin sah Cerci alle Tore in einer Partie, in der der Gast aus dem Münsterland spielerisch klar dominierte, die HSV-Reserve aber versuchte, die Unterlegenheit mit Kampf auszugleichen. Was phasenweise auch gelang. Dennoch, die klaren Möglichkeiten besaß der SV Burgsteinfurt. Schon nach einer Viertelstunde köpfte Faria da Silva aus kurzer Distanz freistehend über das leere Hammer Gehäuse. Wie aus dem Nichts heraus gingen die Platzherren sogar in Führung. Nach einem langen Ball nach vorn stimmte zwischen Torhüter Nichalos Beermann und Innenverteidiger Hendrik Telgmann die Abstimmung nicht. Robin Neppert nutzte die allgemeine Verunsicherung der Gäste und schob das Leder zum überraschenden 1:0 (26.) ins leere Tor.

Lediglich vier Minuten durften sich dei Rot-Weißen über den Vorsprung freuen, da fiel schon das 1:1 (30.) Nach einem Freistoß von Marcel Pielage stand Thomas Artmann frei und traf zum Ausgleich. Nur 90 Sekunden später schien die Partie zu kippen, als Faria da Silva einen katastrophalen Fehler von Sefa Arslan zum 1:2 nutzte. Doch die Hammer schlugen noch vor der Pause zurück. Es war ein sehenswerter Angriff, der über den ansonsten unglücklich agierenden Luc Ndjock auf der linken Seite eingeleitet wurde. Der flankte in den Strafraum. Philipp Markwald war mit einer Direktabnahme zum 2:2 (42.) erfolgreich.

Im zweiten Durchgang gab es dann Einbahnstraßenfußball, bei dem die Burgsteinfurter einige Riesenmöglichkeiten ausließen. Doch die Platzherren kämpften aufopferungsvoll und warfen sich immer wieder mit allen Körperteilen in die Schüsse. In der Nachspielzeit wäre ihnen fast sogar noch der Siegtreffer geglückt, doch der eingewechselte Nils Kisker, der allein auf das Gästetor zulief, legte sich den Ball zu weit vor, so dass Schlussmann Beermann klären konnte. „Das wäre auch des Guten zuviel gewesen“, meinte HSV-Coach Brzezon. „Wenn wir in Zukunft noch die individuellen Fehler abstellen, werden wir aber sicherlich auch wieder Siege einfahren.“ - P. Sch.

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