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Kontinuität im Hölzken: Das Trainerduo und fast alle Spieler bleiben

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Von: Patrick Droste

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Trainer Marco Liedtke wird weiterhin die sportlichen Geschicke beim TuS Germania Lohauserholz leiten.
Trainer Marco Liedtke wird weiterhin die sportlichen Geschicke beim TuS Germania Lohauserholz leiten. © kleineidam

Der TuS Germania Lohauserholz setzt weiter auf Bewährtes. So hat nicht nur das Trainergespann Marco Liedtke/Irfan Uzungelis seinen Vertrag um eine weitere Saison verlängert.

Hamm – Sondern bis auf zwei Akteure haben auch alle Spieler zugesagt, dass sie in der kommenden Spiel am Hahnenbach auflaufen werden. „Das alles steht unter dem Motto Kontinuität im Hölzken“, sagt Frank Sadowsky, der Sportliche Leiter des Fußball-Bezirksligisten – und dabei schwingt durchaus Stolz in seiner Stimme mit.

Besonders froh ist er darüber, dass Liedtke als Chefcoach und sein Co-Trainer Uzungelis weiter die sportlichen Geschicke in Lohauserholz leiten werden. „Beide sind anständige und bodenständige Typen, die fußballverrückt sind und eine extrem hohe fachliche Kompetenz haben. Entsprechend positiv sind die Rückmeldungen aus der Mannschaft“, sagt Sadowsky und schwärmt dabei in den höchsten Tönen von der Spielidee und den Trainingsinhalten der beiden Trainer. „Bei uns geht es darum, viele Ballkontakte zu haben, ohne dabei lange den Ball zu behalten. Das begeistert unsere Zuschauer und macht den Spielern viel Spaß, auch wenn das nicht immer so klappt, wie man sich das vorstellt. Aber jetzt haben die Jungs ja noch ein weiteres Jahr Zeit, das zu verinnerlichen.“

Als Team zusammengerückt

Auch Liedtke freut sich, dass er seine im Sommer 2021 angefangene Arbeit bei den Germanen fortsetzen kann. „Wir haben den Umbruch im vergangenen Sommer gut hinbekommen. Dadurch sind wir als Team sogar noch enger zusammengerückt“, sagt der Coach. „Mir macht es Spaß. Und es passt einfach. Da kann noch viel mehr erwachsen. Und daher ist mein Weg noch nicht beendet.“

Und dabei wird er auf den fast gleichen Stamm zurückgreifen können wie in der aktuellen Spielzeit. Lediglich zwei Akteure, deren Namen Sadowsky aber noch nicht preisgeben will, werden den Verein verlassen. Zudem gibt es noch einen Wackelkandidaten, der darauf hofft, zu einem höherklassigen Verein wechseln zu können. „Hier und da gibt es noch Details zu klären, aber insgesamt sind wir uns mit allen Spielern einig“, so der 53-Jährige.

Vier neue Akteure im Winter

Zudem hat der TuS in der Winterpause gleich vier neue Akteure an sich binden können. Neben Yunus Kämper werden Jassin Bouzayani, Nils Gnatowski und Lucas Grenz neu zum Kader des Bezirksligisten stoßen. Zudem kehrt Vasco Ivanov zurück.

Der 20 Jahre alte Bouzayani kommt von der zweiten Mannschaft der SG Bockum-Hövel, hat aber im November und Dezember bereits in Lohauserholz mittrainiert. „Jassin gehörte vor zwei Jahren zum Landesliga-Kader, hatte in dieser Saison aber den Sprung nicht geschafft“, sagt Sadowsky und betont in diesem Zusammenhang das faire Verhalten der SG-Verantwortlichen: „Der Wechsel verläuft völlig problemlos, was einfach gut für den Jungen ist.“

Genauso unkompliziert verläuft der Weggang von Torwart Nils Gnatowski vom A-Kreisligisten Hammer SC nach Lohauserholz. „Ihm wurden da auch keine Steine in den Weg gelegt“, sagt der Sportliche Leiter des TuS. „Nils wird nun mit unserem bisherigen Keeper David Wassmann um den Platz im Tor kämpfen.“

Der dritte Zugang in der Winterpause ist Lucas Grenz, der im Sommer für die A-Junioren des SV Westfalia Rhynern spielen wollte, sich dann aber schwer am Rücken verletzte. „Lucas wollte eigentlich im Sommer zu uns kommen, aber wir nehmen ihn jetzt schon mit dazu“, betont Sadowsky. „Er wird noch seine Zeit brauchen, um wieder richtig fit zu werden. Aber die geben wir ihm gerne.“

Riemer und Breitländer steigen wieder ein

Zudem ist Vasco Ivanov, der im Sommer von Lohauserholz zu Westfalenliga-Aufsteiger SC Verl II gewechselt war, in der Winterpause zurück zum TuS Germania gekommen und ist ab sofort spielberechtigt. „Sein Wechsel kam ein, zwei Jahre zu früh für ihn“, erklärt Sadowsky, der sich freut, dass der der Angreifer wieder am Hahnenbach seine Tore schießen wird. „Vasco ist eine absolute Offensivkraft.“

Das gleiche gilt auch für Daniel Riemer und Nico Breitländer, die ihre langwierigen Verletzungen auskuriert haben und in der Rückrunde wieder einsatzbereit sind.

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