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Knackige Aufgabe für den ASV Hamm-Westfalen in Bietigheim

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Von: Günter Thomas

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Viel Arbeit wartet auf Jan von Boenigk (links) und Jan Brosch in Bietigheim.
Viel Arbeit wartet auf Jan von Boenigk (links) und Jan Brosch in Bietigheim. © Reiner Mroß

Nächste knackige Aufgabe für Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen: Nur vier Tage nach dem 34:32-Sieg in Rimpar tritt das Team von Trainer Michael Lerscht am Dienstag (19 Uhr) bei der SG BBM Bietigheim an.

Hamm – Nur drei Tage müssen reichen: Genau so lange hatten die Spieler des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen Zeit, um nach dem wichtigen 34:32-Erfolg bei den Rimpar Wölfen aktiv zu regenerieren und sich auf die nächste Hammeraufgabe vorzubereiten. Denn genau eine solche wird die Partie, die am Dienstag bei der SG BBM Bietigheim (19 Uhr/Egetrans Arena) auf die Mannschaft von Michael Lerscht wartet. Und eine, in der das ASV-Team mit einem Erfolg eine weitere wichtige Hürde im Aufstiegsrennen nehmen kann. „Das wird extrem knackig“, weiß Lerscht. „Bietigheim hat zuletzt sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Arbeit des neuen Trainers passt immer besser und trägt Früchte. Bietigheim hat jetzt viel Geschwindigkeit auf dem Feld und in der Abwehr Beweglichkeit, womit sie dich stressen können.“

Die jüngste Erfolgsserie der Bietigheimer unter der Leitung des einstigen Weltklassehandballers Iker Romero hat im Umfeld des Vereins dafür gesorgt, dass der Blick auf die Tabelle für die Schwaben langsam attraktiv wird und erste, zarte Aufstiegsträume ranken. „Geht da noch was in Sachen Aufstiegskampf?“, ist in der „Bietigheimer Zeitung“ zu lesen – bei mittlerweile nur noch sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten HSG Nordhorn-Lingen ist diese Frage zumindest nicht mehr utopisch. Mit zwei Siegen binnen 17 Tagen gegen die Eulen Ludwigshafen hat die SG jedenfalls einen Konkurrenten aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet – und dabei gleich mit dem ersten der beiden Siege, dem 26:22-Erfolg im Heimspiel vor drei Wochen, indirekt dafür gesorgt, dass Eulen-Trainer Ceven Klatt seinen Hut nehmen musste. Der Start von dessen Nachfolger Michael Biegler 17 Tage später geriet allerdings nicht besser für Ludwigshafen. Erneut jubelte Bietigheim – dieses Mal über einen 24:20-Erfolg. 10:2 Punkte – nur eine 26:27-Niederlage in Hüttenberg stört die starke Bilanz – hat die SG damit in den vergangenen sechs Spielen gesammelt, darunter ein 30:23 gegen den Ligazweiten aus Nordhorn. Das Selbstvertrauen vor der Partie gegen Hamm ist entsprechend groß.

Hinspiel bis zur Pause ausgeglichen

Das Hinspiel lief bis zur Pause ausgeglichen, danach sorgte der ASV für klare Verhältnisse und am Ende für einen ungefährdeten 30:24-Erfolg. Ein Spielverlauf, mit dem Lerscht auch am Dienstag sehr zufrieden wäre. Dann müsste sein Team, das die Partie in Rimpar personell unbeschadet überstanden hat und weiter nur auf die beiden Langzeitverletzten, Abwehrspezialist Markus Fuchs und Mittelmann Sören Südmeier, verzichten muss, aber noch die kleinen Fehler abstellen. Die hatten in Rimpar dafür gesorgt, dass aus einer eigentlich sicher geführten am Ende noch eine Zitterpartie wurde.

„Wichtig war in Rimpar, dass wir das Spiel Gummersbach aus den Knochen geschüttelt haben. Zu Beginn einer englischen Woche ist es zudem immer gut, das erste Spiel zu gewinnen und mit einem guten Gefühl weiterzugehen“, sagt Lerscht, der die Nordhorner 20:25-Niederlage gegen seinen Heimverein TuS Ferndorf am Freitag zwar zur Kenntnis genommen hatte, diese „aber nicht größer machen will, als sie ist. Es geht nicht um Nordhorn, es geht darum, dass wir unseren Job gut machen. Wir haben hart gearbeitet, intensiv trainiert. Unser Sieg ist das Ergebnis.“

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