Jan Kleine kehrt zum SV Westfalia Rhynern zurück

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Bald wieder für Rhynerns Reserve am Ball: Jan Kleine.

Hamm - Bei kaum einer anderen Mannschaft dreht sich im Vorfeld zur neuen Saison das Personalkarussel so kräftig wie bei der Reserve des SV Westfalia Rhynern. Auch in diesem Jahr mischt der Fußball-Bezirksligist wieder kräftig durch. Elf Abgängen stehen derzeit acht neue Akteure gegenüber, zwei weitere Verstärkungen sollen in den nächsten Tagen noch folgen.

„Wir haben immer eine gewisse Fluktuation“, sagt Trainer Thomas Schneider. „Man muss einerseits die Entscheidungen von Spielern akzeptieren, wenn sie uns verlassen wollen. Andererseits wollen wir immer wieder junge Talente heranführen und ihnen die Möglichkeit geben, bei uns Fuß zu fassen.“

Neben Dimitrij Selduko, der schon seit Oktober des vergangenen Jahres fest zum Kader des Oberliga-Teams gehört, und Andre Budde, der sich während der Rückserie abgemeldet hatte und zum A-Kreisligisten Hammer SC zurückkehren wird (der WA berichtete), werden auch Lukas und Julius Lohmann, Andre Ebel (alle SC Sönnern), Jonas Wiesner, Kevin Hillebrand, Dennis Idzcak (alle TuS Germania Lohauserholz), Gabriel Honorio, Yves Manusch und Burak Kolat (alle Ziel unbekannt) den Verein verlassen. „Vor allem Jonas Wiesner hätte ich gerne gehalten“, sagt Schneider. „Aber für eine Perspektive ganz nach oben bei uns fehlt es bei ihm etwas. Und in Lohauserholz hat er einige Freunde, die da schon spielen. Daher ist der Wechsel zu verstehen.“

Der SV Westfalia Rhynern II hat aber in den vergangenen Wochen einiges dafür getan, um die Abgänge entsprechend zu kompensieren. So kehrt Jan Kleine vom Westfalenligisten SV Holzwickede an den Papenloh zurück. Auch Marius Michler findet den Weg vom Liga-Konkurrenten SVF Herringen an seine alte Wirkungsstätte zurück. Sven Pahnreck, der bereits seit zwei Jahren die B-Jugend in Rhynern trainiert, wird jetzt ebenfalls im Rhyneraner Trikot auflaufen, er kommt vom A-Kreisligisten TuS Wiescherhöfen II. „Sven, Jan und Kevin Messner sollen unsere junge Mannschaft führen“, erklärt Schneider, der aber auch noch einige hoffnungsvolle Talente an den Papenloh gelockt hat. Allen voran Sebastian Jakob. Der 21 Jahre alte Torjäger vom A-Kreisligisten TuS Uentrop, der in dieser Spielzeit bereits 28-mal getroffen hat, soll und will in Rhynern seinen nächsten Entwicklungsschritt machen. „Er ist ein Perspektivspieler, den wir im Zeitraum von einem oder zwei Jahren an die erste Mannschaft heranführen wollen“, so der Coach. Zudem kommen aus den eigenen A-Junioren mit Maximilian Eul, Emre Temiz, Enes Genc und Onur Arslan vier Eigengewächse hoch. „Damit haben wir derzeit 18 Spieler im Kader. Wir führen noch mit drei, vier Kandidaten Gespräche. Bei 20 Leuten sind wir dann aber dicht“, erklärt Schneider, der zudem im Betreuerstab mit Alexander Seldko einen neuen Torwwart- und mit Ralf Hettwer einen neuen Co-Trainer begrüßt. In der kommenden Saison verfolgt Schneider zwei Ziele: Zum einen sollen sich die jungen Spieler weiter entwickeln. Zum anderen will er ein ruhigeres Jahr erleben als die „Achterbahnfahrt“ in der vergangenen Saison mit den vielen Verletzten in der Hinserie. - –pad–

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