Eishockey

Der erste Leistungsträger der Eisbären verlängert seinen Vertrag

+
Kevin Thau wird auch in der Oberliga für die Eisbären auf Torejagd gehen.

Er geht auf dem Eis meist voran. Und jetzt auch in Sachen Vertragsverlängerung: Kevin Thau hat als erster Spieler der Hammer Eisbären seinen Kontrakt um eine weitere Saison verlängert

Hamm - Kevin Thau wird auch in der Oberliga im Hammer Osten dem Puck hinterherjagen. „Kevin ist eine gestandene Größe bei uns, einer der Top-Leistungsträger, der mit zur Familie zählt. Daher sind wir sehr froh, dass er mit uns den Weg in die Oberliga geht“, freute sich Eisbären-Manager Jan Koch über die Zusage des Stürmers, der damit in seine sechste Saison bei den Hammern gehen wird.

Thau gibt allerdings zu, dass er es bevorzugt hätte, wenn die Eisbären weiter in der Regionalliga angetreten wären. „Da hätte ich mich mehr drüber gefreut“, sagt der 29-Jährige, fügt aber auch hinzu: „Der Verein hat sich so aufgestellt, dass er den Schritt wagen kann. Und irgendwie hat man als Spieler ja auch Lust, höherklassig zu spielen.“

Daher waren die Vertragsgespräche letztlich – so wie in den Jahren zuvor – nur von kurzer Dauer, beide Seiten waren sich erneut schnell einig. „Ich weiß, was ich an den Eisbären habe. Und ich glaube, die wissen auch, was sie an mir haben“, sagt Thau, der vor seinem Wechsel nach Hamm bereits mehrere Jahre in der Oberliga aktiv war und daher genau weiß, was auf ihn und seine Teamkollegen zukommen wird: „Der Aufwand wird größer. Wir werden mehr trainieren, werden uns keine Schwächephase erlauben können. Alles wird intensiver.“

Thau soll aber nicht der einzige Akteur aus dem aktuellen Kader bleiben, der weiter für die Eisbären auf das Eis gehen wird. „Natürlich sind wir in weiteren Gesprächen“, betont Koch, der aber gleichzeitig auch verrät, dass sich das Gesicht der Mannschaft in der Oberliga ein wenig ändern wird. „Es wird die eine oder andere Verstärkung geben. Die brauchen wir auch, um in der Liga konkurrenzfähig zu sein.“ Dabei wollen die Hammer Verantwortlichen allerdings nicht mit Geld um sich werfen, sondern auswärtige Spieler mit Jobangeboten locken. „Wir werden schauen, wer den Weg mit Job oder Ausbildung und Hockey mit uns gehen will“, so Koch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare