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Kevin Schulzki hat mit dem VfL Mark noch einiges vor

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Von: Patrick Droste

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Kevin Schulzki trainiert auch in der kommenden Saison den VfL Mark.
Kevin Schulzki trainiert auch in der kommenden Saison den VfL Mark. © Robert Szkudlarek

Kevin Schulzki wird den Fußball-A-Kreisligisten VfL Mark auch in der kommenden Saison trainieren. Da auch die Mannschaft zusammen bleibt, will der Verein ganz oben angreifen.

Hamm – Die Laune von Kevin Schulzki am Mittwochmorgen war prächtig. Daraus machte der Trainer des Fußball-A-Kreisligisten VfL Mark, der am Vorabend mit seinem Team das Verfolgerduell gegen beim SVF Herringen deutlich mit 4:0 gewonnen hatte, kein Geheimnis. „Der nächste Tag nach so einem Spiel ist immer schön. Da wacht es sich angenehm auf“, sagt der Coach, zumal der VfL durch diesen Sieg wieder bis auf fünf Punkte an Spitzenreiter VfL Kamen herangerückt ist.

Doch der Erfolg an der Schachtstraße war aus Sicht der Marker nicht nur für die Tabellenkonstellation wichtig, sondern nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den abstiegsbedrohten VfK Weddinghofen vor allem wertvoll für die Moral des Teams. „Kamen hat ja noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, kann also auf acht Punkte wegziehen. Daher hatten wir die aktuelle Saison nach dem Unentschieden in Weddinghofen eigentlich schon abgehakt“, verrät Schulzki, der nun einfach von Spiel zu Spiel schauen und abwarten will, wie sich das Fußballjahr bei seinen Schützlingen und auch bei den Kamenern noch entwickeln wird.

Eine sehr junge Mannschaft

Eigentlich aber hat der VfL Mark den Fokus bereits auf die kommende Saison gelegt, in der Schulzki weiter als Trainer des A-Ligisten agieren wird. „Auch die Mannschaft bleibt so zusammen. Wir haben uns alle gemeinsam eingeschworen und wollen im nächsten Jahr ganz oben anpacken“, stellt er klar. Und im Hinblick auf die Spielzeit 2022/23 sieht er sein junges Team, in dem am Dienstag in Herringen mit Yannick Giersch und Max Lorenz nur zwei Spieler standen, die älter als 22 Jahre waren, auf einem sehr gute Weg.

Daher will Schulzki die Partien bis zum Sommer vor allem dafür nutzen, um seine Mannschaft weiter zu entwickeln und auf die neue Saison vorzubereiten. „Wir haben definitiv die Möglichkeit, oben anzuklopfen. Wir wollen jetzt daran arbeiten, dass wir konstanter werden und dass wir es vor allem schaffen, auch enge Spiele zu unseren Gunsten zu entschieden“, erklärt Schulzki, der natürlich hofft, dass seine Schützlinge in der Zukunft ähnlich starke Auftritte abliefern werden wie beim Tabellendritten aus Herringen: „Wir waren darauf eingestellt, dass es eine kämpferische Begegnung wird. Diesen Kampf haben wir angenommen. Und als der SVF nach unserer 1:0-Führung nach der Pause offen machen musste, haben wir am Ende unser Tempo clever ausgenutzt.“

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