Keine Verschnaufpause für den SKG Herringen

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Herringens Lucas Karschau will sich mit einem Sieg über Düsseldorf in die kurze Winterpause verabschieden.

HAMM -  Der Fluch der guten Leistung: Weil die Rollhockey-Spieler des SK Germania Herringen als Deutscher Meister in der Euopean League starten dürfen, müssen sie auf die kleine Winterpause verzichten. Um Platz für internationale Auftritte zu schaffen, haben sie die zwei Bundesliga-Partien gegen Düsseldorf-Nord (Samstag, 18 Uhr) und Valkenswaardse RC (5. Januar) vorziehen müssen.

„Das ist der Preis, den wir für Europa zahlen. Es gibt kaum noch freie Wochenenden für uns“, sagt der Vereinsvorsitzende Michael Brandt.

Eine Woche nach dem Highlight beim portugiesischen Meister FC Porto und drei Tage vor Heiligabend empfangen die Germanen in der Glückauf-Sporthalle die Gäste aus der Landeshauptstadt. Dem drohenden Spannungsabfall haben sie selbst vorgebeugt, wenn auch nur höchst unfreiwillig: Zum Saisonstart verloren sie in Düsseldorf überraschend mit 2:4 und sind daher auf Wiedergutmachung aus. „Die Niederlage hat uns schon gewurmt. Aber wir können mit ihr leben. Eine zweite dürfen wir uns allerdings nicht erlauben. Es ist wichtig, dass wir den Abstand nach oben klein halten“, sagt Brandt mit Blick auf die vor dem SKG liegenden Teams von ERG Iserlohn und IGR Remscheid, die wie die anderen Mannschaften der Liga bis zum 11. Januar pausieren.

Ein Selbstläufer wird die Partie nicht. In der Vergangenheit tat sich das Team von Trainer Detlef Schulz immer schwer mit den defensiv starken Düsseldorfern, die es gut verstanden, der Herringer Offensive die Räume zu nehmen. Schaffte es Herringen durch das Bollwerk, stand da noch der starke Torwart Jan Kutscha – einer von drei Düsseldorfern aus dem Nationalkader – zwischen den Pfosten. „Der hatte im Hinspiel einen super Tag erwischt, während wir eine schwache Defensiv-Leistung gezeigt haben und drei unnötige Gegentreffer kassiert haben“, sagt Brandt. - sst

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