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Schwere Knieverletzung von Joswig trifft Rhynern hart

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Von: Peter Schwennecker

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rhynerns marvin joswig beim Kopfball
Marvin Joswig zog sich im Pokalspiel in Niederaden eine schwere Knieverletzung zu und musste ins Krankenhaus gefahren werden. © Reiner Mroß/Digitalbild

Standesgemäß mit 4:0 (3:0) gewann Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern am Dienstagabend in der zweiten Pokalrunde auf Kreisebene beim A-Kreisligisten TuS Niederaden. Doch Freude kam bei Trainer Michael Kaminski nach der Partie nicht auf. „Von uns fährt heute keiner glücklich nach Hause“, meinte der Coach nach dem Schlusspfiff. Die Verletzung von Marvin Joswig hatte Mannschaft, Trainerteam und Verantwortliche hart getroffen.

Niederaden – Der Innenverteidiger verletzte sich nach 65 Minuten so schwer am Knie, dass er sofort in ein Krankenhaus gebracht werden musste. „Mein Dank gilt den Verantwortlichen des TuS Niederaden, die bei der Erstversorgung vorbildlich agiert haben“, sagte Kaminski, der einen langen Ausfall von Joswig befürchtet.

Das Spiel war deshalb für ihn nur Nebensache. „Das sah eher wie Handball aus“, meinte Kaminski. „Niederaden stand komplett am und im eigenen Strafraum, war nur darauf aus, eine hohe Niederlage zu vermeiden“, berichtete der SV-Coach. „Da war es auch für uns nicht einfach, die Lücken zu finden.“ Luca Di Vinti schaffte das nach 17 Minuten per Kopfball nach einer Ecke von Patrick Franke. Ebenfalls per Kopfball erhöhte Davin Wöstmann nach einer halben Stunde auf 0:2. Zwei weitere Treffer des Neuzugangs aus Neubeckum (38. und 70.) sorgten schließlich für einen standesgemäßen Erfolg der Westfalia, die nun am 8. September im Achtelfinale bei der SG Massen antreten muss. „In spielerischer Hinsicht war das sicherlich keine Glanzleistung, doch die Mannschaft hat das seriös herunter gespielt“, meinte Kaminski, dessen Team nach der Pause das Tempo aus der Partie nahm.

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