Kein gemeinsames Handball-Team von SCE und ESV

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Keine Handball-Spielgemeinschaft: Die Vorsitzenden von SCE Heessen und ESV Hamm, Wolfgang Regener (links) und Uwe Rühle. - Fotos: Mroß/Schwennecker

HAMM - Die für die kommende Saison geplante Handball-Spielgemeinschaft zwischen der Handball-Abteilung des ESV Hamm und dem SC Eintracht Heessen ist geplatzt. Das bestätigten die beiden Vorsitzenden Wolfgang Regener (SCE) und Uwe Rühle (ESV).

„Die Zeit ist uns davon gelaufen. Uns war das Risiko einfach zu groß, schon jetzt eine gemeinsame Mannschaft für die Bezirksliga zu melden, ohne überhaupt Spieler dafür zu haben“, hieß es übereinstimmend. Bis zum 31. März hätte die Meldung an den Westdeutschen Handball-Verband erfolgen müssen.

Der Handball-Abteilung des ESV stehen laut Vertrag die Spielrechte der zweiten Mannschaften aus der sich am Saisonende auflösenden HSE Hamm zu, die gemeinsam mit dem ASV in Zukunft die Spielgemeinschaft Handball Hamm bilden wird. Der ESV-Vorsitzende Uwe Rühle wollte daher mit dem SCE einen neuen Versuch in der Männer-Bezirksliga starten, hoffte allerdings vergeblich darauf, dass sich einige Akteure der aktuellen „Zweiten“ der HSE für den neuen, gemeinsamen Weg der Hamm-Westener und Heessener entscheiden.

Rühle hatte zuletzt sogar angeboten, dem SCE die Spielberechtigung für die Bezirksliga allein zu überlassen. Darauf haben die Heessener aber verzichtet. „So wie es aussieht, werden wir jetzt den Sprung in die Kreisliga schaffen. Wir werden daher den eingeschlagenen Weg mit unserem Trainer Martin Radomski und den eigenen Leuten fortsetzen“, erklärte der Eintracht-Vorsitzende.

Die ESV-Spielberechtigung wird Rühle jetzt dem TuS 59 Hamm überlassen. Damit geht diese auch in die neue Spielgemeinschaft Handball Hamm über. - P. Sch.

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