Karschau-Festival: Fünf Tore

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Lucas Karschau steuerte aus der Luft einen Treffer zum Herringer Erfolg bei.

HAMM ▪ Mit einem souveränen 5:1 (1:1) über die Gäste vom TuS Düsseldorf-Nord hat der Rollhockey-Bundesligist Germania Herringen seine Serie auch am Samstag erfolgreich fortgesetzt und den achten Sieg in Folge gefeiert.

Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Axel Hages in der ersten Spielzeit am Bollwerk der Düsseldorfer Abwehr noch weitgehend die Zähne ausbiss, viele Chancen ungenutzt ließ und durch einen Treffer von Kevin Karschau in der 20. Minute nur vorübergehend in Führung gehen konnte, hatten die Gäste aus dem Rheinland in der zweiten Hälfte konditionell nichts mehr entgegen zu setzen, konnten das Herringer Tempo nicht mithalten und mussten der Germania das Spiel überlassen.

Damit war der Ausgleich durch den Düsseldorfer Kapitän Jonas Pink in der 24. Minute am Ende nur Ergebnis-Kosmetik. Kevin Karschau in der 29. Minute durch einen direkten Strafstoß, nochmals Karschau in Unterzahl in der 31. Minute aus einem Konter heraus, dann Lucas Karschau in einer sehenswerten Soloaktion aus der Luft und zum Abschluss wieder Kevin Karschau mit einem Strafstoß, der dem Düsseldorfer Schlussmann keine Chance ließ, sorgten für den ebenso deutlichen wie verdienten Endstand, der dem heimischen Team den direkten Kontakt zur Tabellenspitze erhält.

Der RSC Cronenberg und die ERG Iserlohn trennten sich am Samstagnachmittag bereits mit 4:3 Toren, damit liegt Iserlohn nur noch auf dem Papier und dank eines vorgezogenen Spiels vor dem Herringer Team.

Am Samstag hat das heimische Team die Chance, im direkten Vergleich nicht nur Revance für das 2:4 der Hinrunde zu nehmen, sondern in der Tabelle auch für eine Vorentscheidung im Kampf um die Play-Off-Plätze zu sorgen. „Nach acht Siegen in Folge gehen wir natürlich mit breiter Brust in dieses Spiel“, so der SKG-Vorsitzende Michael Brandt. „Den Schwung der letzten Partien werden wir mitnehmen. In der ersten Hälfte hat diesmal zwar einiges nicht gepasst, wir haben etwas gebraucht, den Düsseldorfer Block zu knacken, aber dann hatten die Gäste keine Chance mehr“, so Brandt. ▪ sts

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