Karl Jasik verlässt die Eisbären nach fünf Jahren

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Abschied nach fünf Jahren: Karl Jasik.

HAMM -  Zwei Spiele noch, dann haben die Hammer Eisbären die Vorrunde in der Eishockey-Oberliga West überstanden. Doch vor allem die Partie am Freitag (20 Uhr) beim Herner EV hat es in sich, denn durch Abgänge, Sperren und Krankheit schrumpft der Kader von Trainer Daniel Galonska auf ein gutes Dutzend zusammen. Für den Heimauftritt am Sonntag (18.30 Uhr) gegen Schlusslicht Neusser EV sieht es wieder besser aus.

Neben James Ross, der am vergangenen Wochenende verabschiedet wurde und künftig beim NRW-Ligisten Herforder EV dem Puck hinterjagt, haben Dino Gombar (zurück nach Kanada) und Daniel Tsakalidis (Ziel unbekannt) den Verein verlassen. Und auch auf Karl Jasik müssen die Eisbären künftig verzichten. Er trug seit der Saison 2010/11 das Trikot der Hammer, für die er in 130 Spielen insgesamt 118 Punkte (49 Tore, 69 Assists) erzielte.

„Wir bedanken uns herzlich bei Karl für die letzten fünf Jahre. Er hat immer alles für das Team gegeben. Wir wünschen ihm bei seiner neuen Aufgabe als Schiedsrichter viel Glück und Erfolg“, teilte Pressesprecher Jan Koch mit. Für die am 30. Januar mit der Partie bei den Ratinger Ice Aliens beginnenden Pokalrunde soll Hamms Kader wieder anwachsen. Die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen.

Die Ausfallliste für die Partie am Herner Gysenberg ist lang. Neben den Abgängen fehlen die gesperrten Ibrahim Weißleder und Dustin Demuth. Ob der angeschlagene Niklas Clusen und der beruflich eingespannte Nils Hoffmann im Kader stehen werden, ist fraglich. Beim kränkelnden Tim Pietzko sieht es da schon besser aus. Igor Furda und Mike Ortwein sind dabei.

Auf dem Plan steht ein „gemischtes Wochenende“, wie Galonska es formuliert. Herne gehört zu den Top 4 der Liga, während Neuss mit nur fünf Zählern aus 18 Spielen abgeschlagen das Tabellenende ziert. Doch Galonska warnt: „Die Neusser sind nicht zu unterschätzen. Sie stehen diszipliniert in der Defensive und haben mit Ken Passmann einen starken Goalie im Tor. Aber natürlich wollen wir uns gerade vor eigenem Publikum mit einem Sieg aus der Vorrunde verabschieden.“ - sst

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