Kanuslalom: Schubert souverän, Stahl sorgt für Furore

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Sebastian Schubert.

BUDWEIS - Die Reise ins tschechische Budweis hat sich für die Slalom-Kanuten des Kanu-Ring Hamm gelohnt. Zwei Rennen standen zum Abschluss des Deutschland-Cups auf dem Terminplan, und die vier an den Start gegangenen Hammer Jasmin Schornberg, Sebastian Schubert, Stefan Hengst und Lukas Stahl präsentierten sich in Bestform.

Während Schornberg, die mit leichten Magenproblemen an den Start gegangen war, sowohl am Samstag als auch am Sonntag Zweite wurde und nur Europameisterin Ricarda Funk (Samstag) und Melanie Pfeifer (Sonntag) vorbeiziehen lassen musste, sicherte sich Schubert an beiden Tagen souverän den ersten Platz und bestätigte damit seine starke Form vom Weltcupsieg in Augsburg – die beste Empfehlung für die Weltmeisterschaften, die Mitte September in Deep Creek, Maryland (USA), ausgetragen werden.

Jugendfahrer Stahl ließ dem vierten Rang vom Samstag mit Platz eins am Sonntag einen Paukenschlag im Nachwuchs-Cup folgen, der für ihn Platz zwei im Endklassement der Gesamtwertung bedeutete. „Lukas ist gerade erst 15 Jahre alt geworden und fährt in seinem ersten Jugendjahr“, lobt Heimtrainer Jürgen Schubert. „Und er kann noch drei Jahre in der Klasse fahren. Mit ihm haben wir sicher noch ein Sternchen in der Hinterhand.“

Bestens für die WM vorbereitet zeigte sich Sebastian Schubert. In den letzten beiden Rennen zum Deutschland-Cup nach Augsburg (1) und Lofer (2) deklassierte der Weltcup-Sieger seine Konkurrenz. Am Samstag hatten Paul Böckelmann und Hannes Aigner als Zweit- und Drittplatzierte das Nachsehen. Am Sonntag lag er gar fast vier Sekunden vor dem Zweiten Tim Maxeiner – in einem Rennen, in dem die gesamte deutsche Elite mit Ausnahme von Alexander Grimm am Start war. „Sebastian hat seine Höchstform gefunden“, lobt Jürgen Schubert. „Jetzt muss diese noch drei Wochen bis zur WM halten.“ Dass er seinen Gesamtsieg nicht verteidigen konnte, lag daran, dass die Nationalkaderfahrer zum Zeitpunkt der Rennen in Lofer bei der Europameisterschaft gestartet sind.

Nach dreimonatiger Verletzungspause (Entzündung in der Schulter) feierte Stefan Hengst als Siebter (Samstag) und Elfter (Sonntag) ein gelungenes Comeback bei den Senioren. - güna

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