Schubert und Schornberg in Frühform

Sebastian Schubert

Markkleeberg - Jasmin Schornberg und Sebastian Schubert vom Kanuring Hamm sind für die Olympia-qualifikation im Kanuslalom gerüstet. Beim ICF-Weltcuprennen in Markkleeberg bewiesen beide sehr gute Generalproben-Form.

Während Schubert im Finale mit einer Torstabberührung auf Platz zwei hinter Alexander Grimm fuhr, dominierte Schornberg die Konkurrenz der K1-Frauen. Lukas Stahl rundete das gute Hammer Bild ab. Der Nachwuchsmann startete wie sein Teamkollege Stefan Hengst im international besetzten Rahmenrennen und war hier nicht zu bezwingen. Er sicherte sich in 104,18 Sekunden und ohne Fehler den ersten Platz, während Hengst in der Qualifikation die Segel streichen musste.

„Die Bundestrainer haben hier eine extrem schwere Strecke gesteckt und wohl noch einmal ein wenig für die Olympia-Quali experimentiert“, sagte der Heimtrainer der Hammer Starter, Jürgen Schubert, der mit dem Abschneiden seiner Schützlinge überaus zufrieden war. „Diese Ergebnisse von unseren Startern waren sehr, sehr gut und zeigen, dass wir uns berechtigte Hoffnungen auf Olympia machen können. Da sind wir dran.“

In Abwesenheit von ihren ärgsten Konkurrentinnen um den Olympia-Platz, Ricarda Funk und Melanie Pfeifer, war das Finale für Schornberg eine klare Sache. Als einzige Starterin blieb die Lippstädterin fehlerfrei und hatte dabei einen Vorsprung von 9,05 Sekunden auf die Zweitplatzierte Kristina Nevarilova aus der Slowakei.

Schubert hatte es nach einem ebenso beeindruckenden Halbfinale, in dem er vier Sekunden schneller war, nicht ganz optimal getroffen. „Aber Fehler werden in der Quali unter Anspannung in der nächsten Woche in Augsburg auch mal passieren“, sp Jürgen Schubert. „Doch ich denke, Sebastian und Jasmin sind so gefestigt, dass sie es schafften können.“

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