"Rennen hat sich nicht so gut angefühlt"

Jonas Ems auf dem Weg ins EM-Fianle

BRANDENBURG - Unter dem Motto „canoe kajak it`s crazy“ sind die Kanurennsport-Europameisterschaften bereits am Donnerstagabend eröffnet worden; nach Vorrennen am Freitag wurden am Samstag die ersten Titel und Medaillen vergeben. Und dabei ging es tatsächlich auf dem Beetzsee teilweise verrückt zu.

Was nicht nur die spannungsgeladenen Rennen betraf, sondern auch die Wind- und Wasserverhältnisse. Heftiger Rückensturm und Wellengang forderten den Aktiven so richtig was ab, phasenweise gab es Kenterungen in Folge und sogar eine Rennverschiebung.

Von diesen Verhältnissen betroffen war auch Jonas Ems am Samstagvormittag. Da standen die Vorläufe der 200m-Sprinter an. Gerade im Sprint, wo es darauf ankommt, möglichst jeden Schlag optimal zu treffen, waren diese Verhältnisse mehr als eine Herausforderung. In vier Vorläufen ging es für die Kajak-Herren darum, eine Runde weiter zu kommen und für die Halbfinals zu qualifizieren, die am Sonntag anstehen.

Bei diesen Halbfinals dabei ist auch Jonas Ems, der Samstag im Vorlauf als fünfter einkam.

„Das Rennen hat sich im ganzen nicht so gut angefühlt bei den starken Rückenwind. Am Start lief es zwar noch richtig gut, aber am Ende fehlte mir der richtige Druck am Paddel bei diesen Verhältnissen. Zum Glück sagt die Wettervorhersage für Sonntag Gegenwind an. Das wäre schon gut für mich“, ließ Jonas Ems den Vorlauf Revue passieren, verbunden mit einem Ausblick auf die am Sonntag anstehenden vorentscheidenden Halbfinals. Denn hier wird es richtig spannend zugehen beim Kampf um den Einzug in das begehrte EM-Finale. Sonntag geht es in den ersten Rennen zuerst für die Einerfahrer darum, das Optimum ein erstes Mal abzurufen, um sich in den Endlauf der besten neun europäischen Sprinter zu fahren. Und der steht nur wenig später auch noch am Vormittag an. Daumen drücken ist somit für Jonas Ems angesagt, dass er am Sonntag auf dem Beetzsee im Finale vertreten ist. - WA

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