Kantersieg für die Eisbären gegen den EC Bergisch Land

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Keine Probleme hatten die Eisbären im Heimspiel gegen den EC Bergisch Land.

Hamm -  Die Hammer Eisbären haben die Optimalausbeute eingefahren. Dem 4:2-Sieg vom Freitag in Lauterbach ließ das Team von Trainer Daniel Galonska im Heimspiel der 1. Eishockey-Liga West in der heimischen Eishalle am Maxipark vor 311 Zuschauern einen 13:3 (3:1, 5:0, 5:2)-Erfolg über den Tabellenletzten EC Bergisch Land folgen und sammelte damit sechs Punkte aus den beiden Begegnungen.

„Wir waren das ganze Spiel überlegen und haben dem Gegner im zweiten Drittel den Zahn gezogen“, zeigte sich der Eisbären-Coach nach der Schlusssirene sehr zufrieden.

Bereits im ersten Abschnitt hatten die Eisbären das Geschehen bestimmt und lagen nach 20 Minuten verdient mit 3:1 in Front – dank eines überaus treffsicheren Kevin Thau. In der sechsten Minute war er das erste Mal erfolgreich. Oliver Kraft war hinter das Gästetor gezogen und hatte von dort seinen Teamkollegen mustergültig bedient. Thau zog sofort ab und versenkte die Scheibe zum 1:0 im Winkel (6.). In der 13. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Chance, doch Sebastian May parierte den Schuss von Marvin Wollmann. In der selben Minute kassierte Wollmann eine Strafzeit – und Thau nutzte die Überzahl zum 2:0. Martin Köchling hatte von der blauen Linie abgezogen, EC-Keeper Titzian Winkelsträter ließ die Scheibe nach vorne abprallen, und erneut war Thau zur Stelle, baute die Führung mit seinem zweiten Treffer aus (13.). Als Tim Neuber dann auf 2:1 verkürzte (14.), war es wiederum Thau, der nach einem Zuspiel von Köchling den alten Abstand wieder herstellte.

Im zweiten Drittel fand das muntere Toreschießen seine Fortsetzung. Bei Überzahl der Eisbären war es Andre Mangold, der mit einem Flachschuss auf 4:1 erhöhte (26.). Für das 5:1 zeigte sich Dustin Demuth verantwortlich, der nach einem Pass von Thau erfolgreich war (31.). Zwei Minuten später überraschte dann Ibrahim Weißleder den Gäste-Goalie mit einem Schuss aus sehr spitzem Winkel zum 6:1 (33.). Doch damit nicht genug: Mike Ortwein erhöhte mit einem haltbaren Schuss von der Seitenbande auf 7:1 (39.), ehe Igor Furda ein feines Zusammenspiel mit Weißleder zum 8:1 abschloss (40.).

Auch im dritten Durchgang ließen die Eisbären anfangs nicht nach. Weißleder lenkte einen Schuss von Mangold zum 9:1 ab (49.), dann traf Tim Pietzko von der blauen Linie zum 10:1 (49.), ehe Thomas Verhorst seinen ersten Treffer für die Eisbären markierte (54.). Anschließend ließ bei den Hammer ein wenig die Konzentration nach. Felix Wolter (54.) und Robin Arnold (57.) nutzten dies aus und verkürzten auf 11:3. Doch in der Schlussphase ließen Furda (59.) und Kraft (60.) noch zwei weitere Tore zum 13:3-Kantersieg folgen. „Endlich hat sich das Team für den Aufwand belohnt“, freute sich Galonska – und fügte hinzu: „Diese beiden Siege an diesem Wochenende geben uns den nötigen Rückenwind für die Spiele in den nächsten Wochen.“

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