Kader der Eisbären schrumpft weiter

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Auf der Eisbären-Bank wird es leerer. Mit einem kleinen Kader fährt das Team heute nach Kassel.

HAMM -  Nach einem hervorragenden Start in die Endrunde der Eishockey-Oberliga West treten die Hammer Eisbären auf der Stelle. Das 4:5 gegen Herne war am Sonntag bereits die vierte Niederlage in Serie. Bereits am Dienstag (20 Uhr) geht es für sie mit der Partie bei den Kassel Huskies weiter.

Und weiter geht es wohl auch mit der Niederlagenserie, denn der Gegner ist stark, und Hamms Kader wird immer kleiner. „Wenn wir nach Kassel fahren, reicht ein kleiner Bulli“, sagt Vanek. Viel mehr als Humor bleibt dem 65-Jährigen nicht, um der Personalnot zu begegnen. Karl Jasik, Lucas Becker und Thomas Richter fallen weiter aus. Tim Pietzko und Andre Grein haben aus beruflichen Gründen um Auflösung ihrer Verträge gebeten.

Grein wird nicht mehr für Hamm zum Einsatz kommen. Pietzko soll dagegen weiterhin spielen, wenn es sein Dienst zulässt. Gegen die Huskies wird er fehlen. „Der Kader ist dünn, und die Spieler sind überlastet, aber da müssen wir durch, auch wenn es hart wird“, sagt Vanek, der aus dem 1b-Team wohl Christoph Feske, Martin Köchling, Marvin Berg und Leroy Borninkhof mitnehmen wird.

Die Aufgabe in Kassel ist schon unter normalen Umständen eine kaum lösbare, zumal sich die Huskies nach schwachem Start in die Meisterrunde mittlerweile gefangen haben und durch drei Siege in Folge – zuletzt ein 7:2 gegen Königsborn – an Hamm vorbei auf den zweiten Tabellenplatz geklettert sind. Die Erinnerungen an die überraschende 3:5-Niederlage kurz vor Weihnachten in Hamm wird die Hessen nicht gerade milde stimmen.

Angesichts der Personalnot geht es für die Eisbären wohl nur um Schadensbegrenzung. „Wir müssen eng stehen und die Kombinationen des Gegners stören, wo es nur geht. Wir müssen Geduld haben und im Angriff zuschlagen, wenn wir die Gelegenheit haben“, sagt Vanek. - sst

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