Mit dem Deutschland-Achter

Lene Mührs sichert sich Edelmetall in Fernost

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Lene Mührs (rechts) präsentiert stolz ihre Medaille.

Lene Mührs steht eine lange Heimreise nach Deutschland bevor. Diese wird sie nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern aber mit einem Lächeln antreten.

Tokio – Von einer Medaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tokio (Japan) hatte Lene Mührs geträumt – mit Silber wird die 17 Jahre alte Hammerin nun freudestrahlend die Heimreise antreten. 

Mit dem Achter, dem Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV), belegte die Gymnasiastin, die für die Kettwiger Rudergesellschaft startet, am frühen Sonntagmorgen hinter China und vor Italien den zweiten Platz und feierte damit den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere. 

Mührs startete auf Position fünf

Lange hatte Mührs darum gezittert, überhaupt für die Titelkämpfe in Fernost nominiert zu werden. Denn kleinere Verletzungen hatten sie im Frühjahr immer wieder zurückgeworfen. Umso größer war ihre Freude, dass sie für die WM nominiert wurde. 

Als sie dann die letzte Klippe übersprungen hatte und nicht als Ersatzruderin, sondern auf Position fünf im Achter dabei war, hatte sie die lange Anreise nach Japan mit viel Motivation angetreten – und sich gestern belohnt. 

Nur die Chinesinnen waren zu stark für den deutschen Achter

Beim Bahnverteilungsrennen hatten Mührs und ihre Teamkameradinnen noch Rang drei belegt. Im Finale erwischte die Mannschaft einen guten Start, hielt das Tempo auch im Mittelabschnitt hoch und musste sich am Ende nur hauchdünn den starken Chinesinnen geschlagen geben, die am Ende mit ihrer Zeit von 6:35,34 lediglich 59 Hundertstelsekunden vor den Deutschen (6:35,93) lagen. 

Deutlich dahinter kamen die Teams aus Italien (6:37,49), aus den USA (6:37,93) und Europameister Russland (6:51,48) ins Ziel. Entsprechend ausgelassen feierten Mührs und Co. zuerst bei der Siegerehrung ihre Medaillen, die sie immer wieder voller Stolz den Fotografen entgegenstreckten.

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