Sechster in Moskau

Jonas Ems verpasst WM-Finale deutlich

+
Jonas Ems verpasste am Samstag als Sechster in seinem Halbfinale den Einzug in den WM-Endlauf.

MOSKAU -  Der erste Finaltag bei der Kanu-WM in Moskau liegt hinter der deutschen Flotte. Mit "Licht und Schatten", wie es Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes formulierte.

Denn neben den beiden Goldmedaillen durch Canadierfahrer Sebastian Brendel (Potsdam) und das Langstreckensilber durch Max Hoff (Essen) gab es so manche Enttäuschung und verpasste Finalteilnahmen. Auch Jonas Ems wird im A-Finale des 200m-Herreneiners fehlen. 

Er verpasste am Samstag als Sechster in seinem Halbfinale den Einzug in den WM-Endlauf. Nur die beiden ersten Boote kamen weiter. Doch es war von vornherein klar, dass es ganz schwer werden würde, in diesem Feld die entscheidende Runde weiter zu kommen.

Lesen Sie auch:
Jonas Ems meistert die erste WM-Hürde sicher

In der Zeit von 35,497 lag Jonas Ems im Ziel 1,072 Sekunden hinter dem Halbfinal-Sieger Marko Dragosavljevic aus Serbien, dem amtierenden Europameister von vor vier Wochen. Genau die Sekunde, die Jonas derzeit fehlt, um ganz vorne in der Weltspitze mitzufahren. Daran gilt es zukünftig zu arbeiten, was leichter fallen wird, wenn im Herbst die Ausbildung beendet ist. 

Am Sonntag nun steht für Jonas Ems das C-Finale im Einer an und dann vor allem die 4 x 200m-Staffel mit Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Martin Schubert (Friedrichshafen). Und hier möchte das Quartett auf jeden Fall versuchen, ins Finale zu fahren.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare