Kanu-DM in Hamburg

DM-Gold und Bronze für Hammer Jonas Ems

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Titel im 200m-Vierer für Jonas Ems am Schlag, Max Rendschmidt, Joshua Kröck und Christopher Weiland.

HAMBURG - Am Ende der Sprintfinals bei den 93. Deutschen Kanurennsportmeisterschaften auf der Dove-Elbe in Hamburg-Allermöhe war Jonas Ems sehr zufrieden. Er hatte einen Meistertitel und eine Bronzemedaille aus der Regattabahn gefischt.

Ein bärenstarker Auftritt gelang ihm im 200m-Einerkajak. Hinter dem Titelverteidiger Tom Liebscher (Dresden) und Ronald Rauhe (Potsdam) sicherte er sich die Bronzemedaille. Ein optimales Ergebnis hinter den beiden in dieser Saison besten Sprintern. „Das war ein gutes Rennen von mir, es hat mir sehr gefallen. Die beiden anderen sind in diesem Jahr einfach superstark. Ich bin gut aus dem Start gekommen, auch auf der Strecke lief es bestens“, so Jonas Ems später. 

Wenig später ging er mit Joshua Kröck im 200m-Zweierkajak an den Start. Dieses Duo hatte sogar in den letzten drei Jahren den Titel gewonnen. Doch dieses Mal sollte es nicht klappen. Auf der Mitte der Strecke fing sich Joshua Kröck einen „Krebs“ ein, d. h. verkantete etwas mit dem Paddel. Beide kamen aus dem Rhythmus und waren nahezu chancenlos, bei der Vergabe des Titels und der Medaillen noch ein Wörtchen mitzureden. Am Ende aber kamen sie doch noch einmal heran und fuhren als vierte über die Ziellinie. „Das war natürlich Pech, kann aber immer passieren. Wir haben uns nach dem Malheur wieder gefangen und sind noch mal herangekommen, es war knapp am Ende“, ließ Jonas das Finale Revue passieren.

Das Beste kam dann zum Schluss – der 200m-Viererkajak mit Max Rendschmidt, Joshua Kröck und Christopher Weiland. Auch hier ging Jonas Ems als Titelverteidiger an den Start. Auch hier musste ein perfektes Rennen her, um zu gewinnen. Und es sollte klappen mit dem Sieg und der Titelverteidigung. Schon laut auf der Ziellinie hatte das Quartett erkannt, dass es Meister geworden war. „Das war natürlich ein super Abschluss nach einem super Rennen. Es hat einfach einen Riesenspaß gemacht. Wir konnten nur wenig gemeinsam trainieren, haben aber direkt gemerkt, dass es fluppt. Dieses Rennen war für mich das i-Tüpfelchen der Meisterschaft. Ein DM-Titel ist immer eine tolle Sache“ war Jonas Ems voll und ganz zufrieden. Er hatte als Schlagmann des Vierers auch einen tollen Job gemacht und die Crew optimal über dies Strecke geführt. Foto: Titel im 200m-Vierer für Jonas Ems am Schlag, Max Rendschmidt, Joshua Kröck und Christopher Weiland Fotos: Ute Freis

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