Hammer Kanute im Trikot der KG Essen

Pech: Jonas Ems zieht in der Ausscheidung den Kürzeren

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Jonas Ems

DUISBURG - Es hat nicht ganz gereicht für Jonas Ems. Im Ausscheidungsrennen über 200 Meter gelang es dem Hammer Kanuten, der für die KG Essen startet, am Dienstagvormittag nicht ganz, sich vor den direkten Konkurrenten Felix König (Potsdam) zu schieben. Rund einen Meter betrug im Ziel der Rückstand.

Nach „bescheidenen Leistungen von Jonas auf der zweiten Sichtung“, wie Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch es formuliert hatte, war dieses Ausscheidung für den Weltcup notwendig geworden, da beide Sportler punktgleich auf Ranglistenplatz vier rangierten.

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Drei Wochen zuvor hatte Ems den Potsdamer in beiden Sprintrennen noch in Schach gehalten. Am vergangenen Wochenende aber erwischte der Hammer keine guten Rennen; ihm fehlte die Spritzigkeit.

Keine leichte Aufgabe für ihn, sich nur zwei Tage später in deutlich verbesserter Form zu präsentieren – und dies bei der für derartige Ausscheidungsrennen immer eigenartigen Atmosphäre: Zwei Sportler treten allein gegeneinander an, und alle Kaderfahrer, die sich schon in der Vorbereitung auf den Weltcup befinden, waren als Zuschauer anwesend und beobachteten den Showdown vom Ufer aus.

Auch in Duisburg war es wieder mucksmäuschen still an der Wedau, als der Startschuss fiel. Ems kam gut vom Start weg, verfiel dann aber wieder in einen zu langen Streckenschlag. König kam auf und zog vorbei.

Am Ende kam der Hammer dann wieder heran, doch es reichte nicht ganz. „Das war eine deutlich bessere Vorstellung als am Wochenende“, bescheinigte auch Hanisch, der Ärger bei Ems war dennoch sehr groß: „Da ist momentan der Wurm drin, und es ist absolut ärgerlich, dass ich das, was ich kann, derzeit nicht abrufe. Das muss ich natürlich erst einmal verarbeiten. Aber ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken. Im nächsten Jahr, dem Olympiajahr, gilt es neu anzugreifen.“ - uf

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