TuS Germania Lohauserholz

Jörg Fiebig bleibt in der "sportlichen Heimat"

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Schon während der Spielzeit 2010/11 besetzte Jörg Fiebig den Trainerposten im Hölzken. Vor der Saison kehrte er zurück nach Lohauserholz, stabilisierte das Team im Bezirksliga-Mittelfeld und einigte sich jetzt mit dem Klub auf eine Vertragsverlängerung.

Jörg Fiebig geht in sein zweites Jahr beim Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz. Der 47-Jährige hat seine Mannschaft nach Personalproblemen zu Saisonbeginn im Mittelfeld stabilisiert.

Was hat den Ausschlag gegeben für ein zweites Jahr in Lohauserholz?

Jörg Fiebig: Ich bin zwar gebürtiger Herringer, seit mittlerweile zwölf oder 13 Jahren aber hier im Verein. Das ist meine sportliche Heimat geworden. Es macht mir sehr viel Spaß mit der Mannschaft.

Aus den letzten vier Meisterschaftsspielen vor der Winterpause hat das Team zehn Punkte gesammelt. Was wäre möglich gewesen, wenn zu Saisonbeginn nicht einige Leistungsträger ausgefallen wären?

Fiebig: Hätten wir drei bis fünf Punkte mehr auf dem Konto, würde es passen. Wir sind ja gar nicht schlecht gestartet. Ab dem dritten Spieltag zog sich das aber durch mit den Verletzungen. Es gab dann diese Phase von acht sieglosen Spielen. Die vielen Unentschieden, das zerrt an den Nerven. Wir haben nur ein Spiel mehr verloren als der Tabellenführer. 

Das Polster auf die Abstiegsränge beträgt zehn Zähler. Welche Ziele haben Sie sich für die Rückrunde gesteckt?

Fiebig: Einige Mannschaften unter uns haben aber auch noch Nachholspiele. Ganz sicher dürfen wir uns noch nicht fühlen. Ziel ist es allerdings, mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde. Schaffen wir das, haben wir mit dem Tabellenkeller nichts zu tun. Ich glaube, das ist realistisch. Viele Verletzte kehren zurück, der Konkurrenzkampf wird größer und die Mechanismen greifen. 

Der Verein legt großen Wert darauf, junge Spieler ins Team einzubauen. Ist im Sommer eine weitere Verjüngung des Kaders zu erwarten?

Fiebig: Man sollte auch erfahrene Spieler im Kader haben. Punktuell kann es aber sicher passieren, dass wir weitere jüngere Akteure einbauen. Wir haben da ja zum Beispiel mit Pascal Bay in dieser Saison tolle Erfahrungen gemacht. Junge, hungrige Spieler sind herzlich willkommen. Unsere Philosophie ist es, die Jungs langfristig an den Verein zu binden. Das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung in Herringen. Wächst man zusammen, holt man auch über die Kameradschaft Punkte. 

Der aktuelle A-Jugend-Coach Torsten Skerra wird in der kommenden Saison das Trainerteam unterstützen. Was erhoffen Sie sich von der Verstärkung?

Fiebig: Torsten ist einer meiner besten Freunde. Wir haben 1978 zusammen in Herringen mit dem Fußball angefangen. Torsten hat den B-Schein und die Qualifikation zum A-Schein, hat Lehrgänge mit Sebastian Kehl, Christoph Metzelder und Patrick Owomoyela besucht. Fachlich ist Torsten richtig gut. Davon werden die Jungs, aber auch ich profitieren. Zumal wir sicherlich A-Junioren in den Kader einbauen werden, die dann schon einen Ansprechpartner haben, den sie kennen. 

Werden Torsten Skerra und Sie gleichberechtigt sein?

Fiebig: Ja, wir agieren auf Augenhöhe. Und das finde ich gut so. Denn mit mir und Torsten passt es einfach zusammen.

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