Schornberg und Schubert patzen im Weltcup-Finallauf

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Sebastian Schubert

LA SEU D‘URGELL - Zu Podiumsplätzen hat es für Jasmin Schornberg und Sebastian Schubert beim Weltcuprennen in La Seu D‘Urgell zwar nicht gereicht, zufrieden waren die beiden Spitzenfahrer des Kanuring Hamm dennoch. „Unterm Strich war das ein gutes Ergebnis“, urteilte ihr Heimtrainer Jürgen Schubert. „Beide waren im Finale und haben Punkte in Richtung Gesamtweltcup gut gemacht – auch wenn sich die Platzierungen nicht verändert haben.“

Beim Sieg des Spaniers Samuel Hernanz im Einer-Kajak hatte Sebastian Schubert schon vor dem Finale Grund zur Freude. Denn bisher muste der Hammer in Seu stets zusehen, wenn die Sieger ermittelt wurden, dieses Mal fuhr er vorne mit – zumindest bis Tor zwölf. Da handelte sich der 26-Jährige ein 50-Sekunden-Strafe ein und verlor schließlich als Neunter fünf Plätze. Im Gesamtweltcup verkürzte er als Dritter seinen Rückstand auf den Führenden Hannes Aigner dennoch auf 15 Zähler und hat beim abschließenden Rennen in Augsburg in 14 Tagen noch alle Optionen auf den Sieg – zumal dort die Punkte doppelt gewertet werden, weil der Weltcup in Bratislava vor Saisonstart gestrichen worden ist.

Auch für Schornberg lief es zunächst sehr gut. Als Fünfte des Halbfinals qualifizierte sie sich für die Entscheidung. Doch wie Schubert wurde der gebürtigen Lippstädterin das ominöse zwölfte Tor zum Verhängnis. „Da ist sie dran vorbei geschossen und hat sechs, sieben Sekunden verloren“, sagte ihr Trainer. „Und dennoch hat sie es noch auf Platz sieben gebracht. Diese drei Punkte können noch Gold wert sein.“ Denn auch Schornberg schielt als derzeit Vierte zumindest noch auf einen Podiumsplatz im Gesamtweltcup. „Corinna Kuhnle ist als Erste sicher zu weit weg“, so Jürgen Schubert. „Aber auf Rang drei kann Jasmin durchaus noch schielen.“ - güna

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