Philipp Hanke im Interview: "Das hatte ich nicht erwartet"

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Kaum zu stoppen: Meist sehen die gegnerischen Abwehrspieler – wie hier in der Partie gegen Eintracht Rheine – nur die Hacken von Rhynerns Angreifer Philipp Hanke.

HAMM - Er ist die Entdeckung des Jahres. Im Sommer war Philipp Hanke vom Westfalenligisten BV Brambauer zum klassenhöheren SV Westfalia Rhynern gewechselt – und nach neun Spieltagen führt der 21-Jährige mit neun Treffer die Torschützenliste der Fußball-Oberliga an.

Warum es bei ihm so gut läuft und welche Ziele er in dieser Saison noch hat, verriet der Stürmer, der in Rhynern einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, in einem Gespräch mit Sportredakteur Patrick Droste.

Herr Hanke, Westfalia Rhynern liegt auf dem zweiten Tabellenplatz, Sie führen die Torschützenliste an – hätten Sie das gedacht, als Sie vor ein paar Wochen an den Papenloh gekommen sind?

Hanke: Nein das hatte ich nicht erwartet, dass alles so gut funktioniert. Aber wenn man einen Lauf hat, dann läuft es.

Ist es denn leichter, in der Oberliga Tore zu schießen als in der Westfalenliga? Oder wie erklären Sie es sich, dass Sie derzeit fast nach Belieben treffen und bereits neun Tore auf dem Konto haben?

Hanke: Wie gesagt, wenn es bei einem Stürmer einmal läuft, dann macht man aus keiner Chance ein Tor. Aber ich muss auch sagen, dass mir die Mannschaft schon sehr hilft. In Brambauer war das etwas anderes, da hatte ich nicht ganz so gute Mitspieler. Da musste ich mir oft den Ball holen, und dann fehlt die nötige Konzentration vor dem Tor. Hier in Rhynern ist das ein bisschen leichter. Da kann ich mich nur bei den anderen Jungs bedanken.

Als Sie im Juli an den Papenloh kamen, haben Sie sich in Rhynern sofort heimisch gefühlt und ein Umfeld vorgefunden, dass solche Leistungen ermöglicht?

Hanke: Ich bin hervorragend von der Mannschaft und von den Leuten aus dem Umfeld aufgenommen worden. Alle sind super nett. Ja, ich fühle mich in Rhynern sehr wohl. Aber nur mit Nettigkeit kommt keine Mannschaft weiter.

Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für den Sprung auf den zweiten Platz?

Philipp Hanke: „Es ist schön, wenn man derzeit auf die Tabelle blickt.“

Hanke: Jeder Spieler geht immer ans Limit. Egal, ob das im Training oder in der Meisterschaft ist. Dann funktionieren wir als Einheit richtig gut. Das sind schon mal wichtige Grundlagen.

Wie wichtig ist Björn Mehnert als Trainer in diesem Konstrukt?

Hanke: Ein Trainer ist natürlich immer wichtig. Aber im Moment passt das mit ihm und der Mannschaft einfach richtig gut. Wir trainieren wirklich hart, wenn ich alleine an die Vorbereitung zurückdenke. So etwas kannte ich aus Brambauer nicht, das war für mich eine Umstellung. Gleichzeitig kommt der Spaß nicht zu kurz. Und er stellt uns natürlich immer klasse auf den Gegner ein. Vor dem Derby gegen die HSV hat er uns zum Beispiel einen Film gemacht, damit hat er uns richtig heiß gemacht. Leider hat das nur für die erste Halbzeit gereicht, im zweiten Durchgang mussten wir ja dann noch den Ausgleich hinnehmen.

Das komplette Interview lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers.

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