Westfalia gegen HSV - Interview

Im Oberliga-Derby am Samstag "geht's zur Sache"

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Fototermin in der WA-Redaktion: David Schmidt (Westfalia Rhynern, Mitte) und die beiden HSVer Luc Ndjock (rechts) sowie Michael Erzen.

HAMM - Bei den Spielern von Westfalia Rhynern und der Hammer Spielvereinigung herrscht große Vorfreude auf das anstehende Oberliga-Duell. Beim WA-Fototermin standen die Akteure noch einträchtig nebeneinander - am Samstag werden sie sicher verbissen um den Sieg kämpfen.

Es ist das vierte Derby in der Fußball-Oberliga zwischen dem SV Westfalia Rhynern und der Hammer SpVg. Nach einem 4:0-Sieg trennten sich die beiden Teams zuletzt zweimal unentschieden (2:2, 1:1). Mit welchen Erwartungen die Akteure am Samstag (17.30 Uhr, Papenloh) in die Partie gehen, verrieten David Schmidt (Rhynern) und die beiden HSVer Luc Ndjock sowie Michael Erzen bei einem Besuch in der WA-Redaktion im Gespräch mit Patrick Droste.

Herr Schmidt, jetzt ist die HSV gleich mit zwei Akteuren angerückt. Befürchten Sie am Samstag auch eine Übermacht der Gäste?

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Schmidt: Ich hoffe nicht. Ich würde mir wünschen, dass es dann anders aussieht und wir mit den Zuschauern als unserem zwölften Mann im Rücken die drei Punkte am Papenloh behalten. Ich will am nächsten Montag in Ruhe einkaufen gehen und möchte daher das Spiel auf gar keinen Fall verlieren.

Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit der Partie am Samstag? Was für ein Spiel wird es geben? Wie wird die Kulisse sein?

Erzen Das wird ein richtiges Kampfspiel.

Ndjock: Ich denke, beide Mannschaften werden sich nichts schenken. Für mich ist es das erste Derby in Hamm, daher freue ich mich darauf. Aber mir ist klar, dass uns Rhynern viel abverlangen wird.

Erzen: Ich bin mir sicher, dass es nicht noch mal ein 0:4 geben wird wie im Sommer 2012. Das werden wir zu verhindern wissen. Ich freue mich besonders auf die Atmosphäre am Papenloh. Denn wenn da 700 oder 1000 Zuschauer hinkommen, dann ist das eine ganz andere Sache als bei uns zuhause.

Schmidt: Wir kennen den Platz sehr gut. Fußballerisch ist da nicht viel möglich. Das wird daher ein Fight, in dem jede Mannschaft alles geben wird.

Wie groß ist die Vorfreude bei Ihnen auf dieses prestigeträchtige Derby? Fiebern Sie dem Kräftemessen mit dem Ortsrivalen mehr entgegen? Oder verursacht die große Kulisse auch ein gewisses Kribbeln?

Schmidt: Ich komme ja aus Hamm. Von daher ist das für mich persönlich ein ganz besonderes Spiel. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, die Nummer eins hier an der Lippe zu bleiben.

Ndjock: Ich kenne aus meiner Zeit vorher natürlich auch die Besondersheiten von Derbys. Da wird das Aufeinandertreffen zwischen Rhynern und der HSV ähnlich sein. In so einem Duell ist jeder heiß, will gewinnen und versucht es zu vermeiden, ein halbes Jahr lang mit der Schmach der Niederlage herumzulaufen. Hinzu kommt, dass es tabellarisch auch nicht ganz unwichtig ist. Mit einem Sieg kann man sich nicht nur vom Konkurrenten absetzen, sondern auch ein wenig nach oben schauen. Der Verlierer muss dagegen eher nach unten blicken.

Aber eigentlich ist es von der Tabellenkonstellation doch ein eher uninteressantes Derby. Beide Teams rangieren im grauen Mittelfeld. Wird das Duell am Samstag auch langweilig?

Erzen: Natürlich wäre es spannender, wenn der Erste auf den Zweiten treffen würde. Aber ich hoffe, dass das Spiel die Zuschauer auch so mitreißen wird.

Ndjock: Ein Derby hat nie etwas mit der Tabelle zu tun. So ein Spiel ist immer interessant.

Schmidt: Ich denke auch, dass es gut zur Sache gehen wird. Denn beide Teams müssen noch ein paar Punkte sammlen.

Lesen Sie das komplette Interview in der Mittwochsausgabe des WA!

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