Interview: Scheld zu den Chancen des Tischtennis-Zweitligisten Uentrop

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Vor ihrer neunten Saison beim TuS Uentrop: Spitzenspielerin Alexandra Scheld.

Hamm - Von Freitag bis Sonntag bereitet sich der Tischtennis-Zweitligist TuS Uentrop in einem Trainingslager auf die neue Saison vor. Mit dabei: Spitzenspielerin Alexandra Scheld. Der TuS ist ohne sie kaum vorstellbar. Die 33-jährige Diplom-Wirtschaftsjuristin steht in Uentrop vor ihrer neunten Saison.

Simon Stock sprach mit der früheren Erstliga-Akteurin und dreimaligen Deutschen Doppelmeisterin über Verletzungen, sportliche Ziele und die 1. Liga.

Frau Scheld, seit 2007 spielen Sie für Uentrop, immer in der 2. Liga. Nicht wenige glauben, dass sich das bald ändern könnte. 

Alexandra Scheld: Ja, das stimmt, mich haben auch schon einige als den „zukünftigen Meister“ angesprochen. Es ist krass, gerade weil die beiden letzten Jahre sportlich nicht so erfolgreich waren. Ich glaube schon, dass wir durch die beiden Neuverpflichtungen oben mitspielen können. Aber das ist immer auch abhängig davon, wer spielt und wer aussetzt. Und natürlich auch, wie es mit Verletzungen aussieht. Was das angeht, war die vergangene Saison deprimierend. Vorsicht schadet also nicht, wenn man Prognosen ausgibt.

In der Hinserie rutschte der TuS in den Tabellenkeller, weil Sie und Nadine Sillus immer wieder ausfielen. 

Scheld: Das war das absolut schlimmste Jahr für mich. Ich war noch nie lange verletzt. Wegen Problemen mit der Patellasehne musste ich früher zwar mal sechs Wochen aussetzen, aber dass ich – wie zuletzt – über Monate Schmerzen im Rücken habe, war neu. Der erste Orthopäde hat mir gesagt: Das war’s mit Tischtennis. Da habe ich zuhause erstmal geheult. Letztlich war es nur eine Blockade, aber das muss ich echt nicht nochmal erleben. Es war in der letzten Saison für alle etwas zermürbend und quälend, zum Spiel zu fahren und zu wissen: Wir können eigentlich nicht gewinnen, weil nur drei Spielerinnen fit sind. Ohne die Ausfälle von Nadine und mir wäre vielleicht ein Platz unter den Top drei drin gewesen.

In diese Regionen soll es jetzt gehen. Trainer Alex Daun peilt die Top vier an. Was ist von den Neuen, Elena Shapovalova und Pengpeng Guo, zu erwarten? 

Scheld: Mit Elena habe ich schon damals in Coesfeld und in Troisdorf zusammen 1. Liga gespielt. Sie ist menschlich super und spielerisch eine Bank. Es sehen uns deswegen sicher viele so weit oben, weil wir mit Elena und Jessica (Wirdemann; Anm. d. Red.) am unteren Paarkreuz so stark sind. Pengpeng kenne ich nicht so gut. Ich hoffe, dass sie wie jede Chinesin einen Schläger in die Hand nimmt und gewinnt (lacht). Im Ernst: Sie ist eine starke Spielerin, und viele beim TuS sind froh, dass sie zurückgekehrt ist.

Das komplette Interview lesen Sie am Freitag im Westfälischen Anzeiger.

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