Nils Hönicke feiert ein Wiedersehen mit der HSV

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Nils Hönicke kehrt am Sonntag mit Roland Beckum in die Evora Arena zurück.

HAMM - Ein besonderes Spiel? Nein, ist es nicht. Das behauptet zumindest Nils Hönicke. Dabei hätte der 21-Jährige, der nach einer Pleiten-, Pech- und Pannensaison bei der Hammer SpVg am Sonntag mit seinem neuen Verein SC Roland Beckum erstmals wieder in der Evora Arena auflaufen wird, Gründe genug, dieser Partie entgegenzufiebern. „Aber ob wir jetzt gegen Stadtlohn oder gegen die HSV spielen, das ist mir egal. Wir wollen die drei Punkte“, sagt er.

Mit großen Hoffnungen war Hönicke im Sommer 2013 von RW Ahlen in den Hammer Osten gewechselt. Bei den Rot Weissen hatte er es als Eigengewächs sofort in den Kader der Ersten geschafft und 30 von 34 möglichen Spielen absolviert. „Da hatte ich ein super Jahr“, betont er. Bei der Hammer SpVg wollte er dann den nächsten Sprung in seiner noch jungen Karriere machen, doch dieser Schuss ging nach hinten los.

Unter der Regie von Trainer Goran Barjaktarevic kam Hönicke, der in Münster als Erzieher arbeitet, nur sporadisch zum Einsatz, wurde neunmal ein- und sechsmal ausgewechselt. Ansonsten saß er auf der Bank oder musste in der Zweiten aushelfen. „Man muss sicher sagen, dass ich nicht von Goran Barjaktarevic, sondern von seinem Vorgänger geholt worden war. Und offensichtlich stand er (Barjaktarevic, Anm. d. Red.) nicht auf mich, es passte einfach nicht“, erklärt Hönicke, fügt dann jedoch hinzu: „Aber das war schon sehr deprimierend. Wenn man auf Platz eins, zwei oder drei steht, dann ist es für mich klar, dass man sich hinten anstellen muss. Aber ich habe bei ihm ja nie eine Chance bekommen. Und als ich dann mal meinen Mund aufgemacht und mich beschwert habe, habe ich die Quittung bekommen.“ Als verlorene Zeit will er die zwölf Monate bei der Hammer SpVg dennoch nicht ansehen. - –pad–

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