HSV-Reserve baut ihren Kader um

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Die Neuzugänge der Hammer SpVg II (oben von links): Tobias Krakor, Cord Beumer, Felix Hennig, Dennis Brinkwirth, Yigithan Küllü sowie (unten) Mücahit Tunc, Ufuk Türkan, Thanuyen Markandesar und Jeansny Mvemba.

Hamm - Drei Wochen nach dem erzitterten Klassenerhalt hat der Fußball-Landesligist Hammer SpVg II das Training wieder aufgenommen. Spielertrainer Ferhat Cerci gab sich beim Auftakt zuversichtlich, dass es sein umgebauter Kader in der neuen Saison eher schaffen wird, den Verbleib in der Liga zu sichern.

Im Hammer Osten hat sich personell einiges getan. Neun Spieler verließen den Verein, darunter die Leistungsträger Jonas Brockhinke (SpVg Beckum) und Burak Ece (SuS Enningerloh). „Diese beiden Abgänge schmerzen uns besonders“, bedauerte Cerci.

Auf der anderen Seite stießen elf Spieler hinzu, Hauptauswahlkriterium war vor allem Flexibilität: „Es ist wichtig, nicht nur eine Position besetzen zu können, sondern mindestens zwei oder drei“, erklärte Cerci gestern Abend beim Trainingsauftakt. Thanuyen Markandesar (TuS Wiescherhöfen) und Felix Hennig (Germania Lohauserholz) sind in der Offensive fast überall einsetzbar und sollen den in der vergangenen Saison nicht immer abschlussstarken Angriff beleben.

Des Weiteren kehrte Yigithan Küllü (A-Jugend SV Holzwickede) zur HSV zurück, genauso wie Dennis Brinkwirth, der zuletzt für die „Dritte“ aufgelaufen war. Ebenfalls als Neuzugang könnte man Sefa Arslan bezeichnen, der nach einer Schambeinentzündung in der kommenden Woche wieder das Training aufnehmen und eine Stütze für die Abwehr werden soll. Aus der A-Jugend rücken Jeansny Mvemba, Cord Beumer, Mücahit Tunc, Hasan Keskin, Tobias Krakor, Ufuk Türkan und Ardian Ibrahimi ins Team, der schon im Saisonendspurt seine Einsatzzeiten in der Reserve bekam.

„Wir haben eine neu zusammengewürfelte Mannschaft und wollen in erster Linie Spieler entwickeln und an die erste Mannschaft heranführen, deshalb ist es am Ende auch zweitrangig ob wir 13. – wie zuletzt – oder Zehnter werden“, sagte Cerci.

Der Spielertrainer wird bei Bedarf auch selbst auflaufen: „Ich werde niemandem, der sich aufdrängt, den Platz wegnehmen, aber falls sich niemand anbietet, spiele ich auch selbst“, so der Coach.

Möglichkeiten, sich anzubieten, haben die Spieler genug. Die HSV-Reserve startet am Samstag gegen die Warendorfer SU in die Testspielserie. Es folgen Partien gegen IG Bönen (18. Juli), die TSG Harsewinkel (1. August), TuS Germania Lohauserholz (8. August), die Teilnahme am Möbel-Wiemer-Cup (24. Juli bis 2. August) in Hilbeck und kurz vor dem Saisonstart (16. August) wird nochmal gegen die eigene A-Jugend getestet (12. August). - csp

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