Fußball

HSV-Neuzugang Karaca trifft - doch Nils Kisker fällt lange aus

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Emre Karaca, Neuzugang der Hammer SpVg, kam beim Testspiel in Iserlohn gleich zum Einsatz.

Die 2:3 (1:1)-Niederlage im Testspiel beim Westfalenligisten FC Iserlohn hatte Rene Lewejohann, Trainer des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg, am Sonntagnachmittag schnell abgehakt.

Iserlohn - Weitaus größer war sein Ärger über die Verletzung, die sich Nils Kisker am Samstag im Training zugezogen hatte. Der Mannschaftskapitän der HSV hatte sich in einem Zweikampf mit Alan Bezhaev eine schwerwiegende Blessur am Sprunggelenk zugezogen. Ein Riss im Knöchel war sofort diagnostiziert worden, ob auch Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden sind, soll Montag bei einem MRT untersucht werden.

„Das war ganz unglücklich und trifft ausgerechnet unseren Seuchenvogel, der schon in der Hinrunde so lange ausgefallen war“, schüttelte Lewejohann fassungslos den Kopf. „Das ist ein Riesenschock für uns alle, dass der Kapitän von Bord geht. Nils fällt mindestens acht bis zehn Wochen aus. Mehr denn je suchen wir jetzt noch einen neuen Innenverteidiger.“

Niklas Nölle ist zurück

Fündig geworden sind die Hammer derweil bei der Suche nach einem Außenverteidiger. Niklas Nölle kehrt nach seinem Engagement beim Holzwickeder SC wieder in den Hammer Osten zurück und will mithelfen, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. „Ich freue mich wieder hier zu sein“, sagte der 21-Jährige, der in Iserlohn genauso wie die weiteren Neuzugänge Nazzareno Ciccarelli, Bilal Abdallah und Emre Karaca zum Einsatz kam.

Wie gut diese Verstärkungen der HSV tun, war im Willi-Vieler-Stadion im ersten Durchgang deutlich geworden. Zwar stand es nach einem Eigentor der Gastgeber durch Ufuk Ekincier (3.) und dem Treffer von Lukas Mertens (22.) zur Pause 1:1, dennoch waren die Hammer die klar spielbestimmende Mannschaft gewesen und hatten sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet.

"Ordentlich bewegt"

Im zweiten Durchgang und nach vielen Wechseln glich Karaca (60.) noch die 2:1-Führung von Iserlohn durch Lukas Lenz (50.) aus, dann aber traf David Vaitkevicius für die Sauerländer zum 3:2-Sieg (74.). „Das Ergebnis war am Ende egal. Wichtig war, dass wir wieder Erkenntnisse gesammelt und dass sich die Jungs ordentlich bewegt haben“, stellte Lewejohann klar.

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