Verfolgerduell für den ASV beim ThSV Eisenach

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Martin Doldan und der ASV sind am Samstag zu Gast in Eisenach.

HAMM - Es gibt wahrlich schlechtere Voraussetzungen für eine Begegnung. Schließlich treffen zwei Teams aufeinander, die auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen in der 2. Handball-Bundesliga sind. Zwei, die nach imposanten Serien reichlich Selbstvertrauen haben.

21:3 Punkte hat der ThSV Eisenach in den vergangenen zwölf Partien gesammelt, auf 26:4 Zähler brachte es der ASV Hamm-Westfalen in den jüngsten 15 Begegnungen. Beim direkten Duell am Samstagabend in Thüringen (19.30 Uhr, Werner-Aßmann-Halle) geht es aber um mehr als die weitere Aufbesserung der beeindruckenden Bilanzen.

Es geht – wie schon in der Vorwoche gegen die HSG Nordhorn-Lingen (29:28) – auch um die Pole Position im dicht gedrängten Feld der Verfolger, die Rimpar und Bittenfeld auf den Rängen zwei und drei auf den Fersen sind. Vier Zähler beträgt der Rückstand des Tabellenvierten Hamm derzeit, einen Punkt und einen Platz dahinter wiederum rangiert Eisenach. „Das ist sicherlich eine wichtige Partie“, sagt Trainer Kay Rothenpieler. „Aber es ist sicherlich kein absolutes Endspiel.“ Schließlich folgen danach drei Heimauftritte am Dienstag gegen Hildesheim und an den zwei darauffolgenden Samstagen gegen Großwallstadt und Rimpar. „Da müssen wir auch erst mal gucken, wie wir da durchkommen“, meint der Coach.

Zunächst einmal aber gilt die ganze Aufmerksamkeit Eisenach. Auch die verlockende Tabellensituation versuchen die Hammer, denen weiter Marian Orlowski, Fabian Huesmann (beide Kreuzbandriss) und Julian Possehl (Außenbandriss) fehlen, bestmöglich auszublenden. „Die interessiert uns derzeit nicht, auch wenn wir uns über den Platz freuen. Er ist eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Rothenpieler. „Aber wir sind immer dann gut gefahren, wenn wir den Fokus ganz auf die nächste Aufgabe gerichtet haben. Mit 70 oder 80 Prozent können wir kein Spiel gewinnen.“

Erst recht nicht in Eisenach. „Das ist eine harte Nuss, eine Riesenaufgabe“, betont der 44-Jährige mit Blick auf den Bundesliga-Absteiger, der sich nach großen Problemen zum Saisonstart längst stabilisiert hat. - fh

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