Hölzken hadert: Nur 1:1 beim VfL Hörste-Garfeln

Foto: Wiemer

Hörste-Garfeln -  „Gegen Teams, die unten stehen, lassen wir regelmäßig Punkte liegen. Daran müssen wir feilen und arbeiten“, haderte Michael Scheffler, Trainer des TuS Germania Lohauserholz, nach dem 1:1 (1:0)-Remis der Germanen in der Fußball-Bezirksliga bei Kellerkind VfL Hörste-Garfeln.

Zunächst brauchten beide Teams Zeit, um ins Spiel zu finden, ehe der TuS die Initiative übernahm. Kevin Hillebrand versenkte den Ball zum vermeintlichen 1:0 im VfL-Tor, doch Schiedsrichter Marcel Voß hatte zuvor ein Foulspiel erkannt und verweigerte dem Treffer seine Gültigkeit. Vier Minuten später hatten die Germanen Pech; ein Schuss von Daniel Riemer landete nur am Pfosten. Nach einem Diagonalball von der rechten Seite machte es der Stürmer dann besser. Riemer setzte sich im Dribbling gegen zwei Gegenspieler durch und schob den Ball zur Führung ins kurze Eck (32.). Dass die Hölzkener zur Pause nicht höher führten, lag daran, dass Riemer sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff wieder nur Aluminium – diesmal die Latte – traf (38.).

Zwei verletzungsbedingte Auswechslungen brachten nach dem Seitenwechsel Unruhe in das Spiel der Gäste. Zunächst musste Riemer mit einer Knieverletzung vom Feld und wurde durch Serkan Adas ersetzt (55.), dann fiel auch Raffael Wichert aus. Für den Verteidiger kam Henning Kastilan (62.).

Die Neuordnung der Germanen nutzten die Gastgeber prompt aus, denn nach einer Standardsituation staubte Jan-Niklas Marx zum 1:1 ab (74.). „Da haben wir am zweiten Pfosten nicht aufgepasst, und müssen das besser und wacher verteidigen“, meinte Scheffler, der in der Schlussphase noch eine hochkarätige Möglichkeit seiner Elf zu sehen bekam. Nach einem Fehler der VfL-Hintermannschaft lief Adas alleine auf Schlussmann Thorsten Hillerbrand zu, verfehlte das Tor allerdings knapp.

Hörste-Garfeln versuchte über lange Bälle Druck zu machen und legte eine rüde Gangart an den Tag, die Voß zum Leidwesen von Scheffler nicht energisch genug unterband: „Das war eine katastrophale Leistung mit dem I-Tüpfelchen in der 88. Minute.“ Hillebrand war nach einem langen Ball im Strafraum gefoult worden, doch anstatt auf den Punkt zu zeigen, entschied Voß auf Abseits, obwohl Hillebrand noch zwei Gegenspieler im Rücken hatte, und besiegelte so das Remis.

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