Hammer Eisbären fordern die Kobras zur Revanche

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Hinter dem Einsatz von Stürmer Ibrahim Weißleder steht noch ein Fragezeichen.

Hamm - Fünf Siege in Folge haben die Eisbären in der 1. Eishockey-Oberliga West bis auf den zweiten Platz klettern lassen. Und diesen wollen die Hammer in den kommenden Wochen festigen, zumal jetzt drei Heimspiele auf dem Programm stehen. Die haben es allerdings in sich. Denn nach den leichten Aufgaben stehen jetzt ausnahmslos Gegner aus dem oberen Tabellendrittel auf dem Programm.

Am Freitag erscheinen um 20 Uhr die Dinslakener Kobras in der Eishalle am Maximilianpark. „Mit den Kobras haben wir noch eine Rechnung offen“, betont Trainer Daniel Galonska, der sich über Motivationsprobleme nicht beklagen dürfte. Im Hinspiel kassierten die Eisbären eine bittere 6:11-Schlappe, die allerdings nicht zuletzt durch einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen ausgelöst wurde. „Meine Jungs wollen den Dinslakenern zeigen, dass sie weitaus besser sind als es das Hinspielergebnis ausdrückt“, beteuert der Coach.

Mit derzeit 30 Punkten hat seine Mannschaft das erste Saisonziel, sich für die Meisterrunde der besten sechs Teams zu qualifizieren, bereits erreicht. Das soll für die Eisbären allerdings keine Ruhekissen sein. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen von Spiel zu Spiel gesteigert und sind jetzt zweifellos auch in der Lage, gegen die stärkeren Teams der Liga zu bestehen.“ Mit der gewünschten Revanche gegen die Kobras soll die Trainer-Meinung gleich bestätigt werden. Dinslaken liegt derzeit mit 26 Zählern auf Rang vier der Tabelle, gehört also zu den direkten Verfolgern der Eisbären.

Personell sieht es bei den Gastgebern ganz gut aus. Fragezeichen stehen lediglich noch hinter den Einsätzen von Verteidiger Tim Pietzko, der weiter über Schulterprobleme klagt, und hinter Stürmer Ibrahim Weißleder, der beim Sieg in Neuss einen Pferdekuss erhielt, der danach einblutete. „Derzeit habe ich bei beiden für Freitag kein gutes Gefühl“, meint Galonska. Der kann aber wieder auf Angreifer Jonathan Klinke aus dem Iserlohner Nachwuchs zurückgreifen. Auch der Finne Jari Mäkijärvi, der sich gegen Köln bei einem Stockschlag eine schmerzhafte Gesichtsverletzung zugezogen hatte, die geklammert werden musste, stand gestern im Abschlusstraining wieder auf dem Eis und wird gegen Dinslaken auflaufen.

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