Ein Hilse-Treffer reicht dem TuS Germania Lohauserholz

Warendorf -  „Heute haben wir auch das nötige Glück gehabt“, sagte Trainer Michael Scheffler nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg des TuS Germania Lohauserholz beim Bezirksliga-Konkurrenten TuS Freckenhorst.

Gleich zu Beginn hatten die Gastgeber zwei Großchancen, die sie jedoch nicht nutzten. Und in der Nachspielzeit vergab der Aufsteiger die Chance auf den Ausgleich, als ein Freckenhorster völlig ungehindert zum Kopfball kam und das Leder neben das Tor köpfte. „Wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre, hätten wir uns auch nicht beschweren dürfen“, erklärte der TuS-Coach. „Freckenhorst hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Das war eine ganz enge Partie.“

Kurz vor der Pause jubelten die Gastgeber bereits über die 1:0-Führung. Doch der Unparteiische erkannte den Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht an. „Da habe ich erst einmal ganz tief durchgeatmet“, räumte Scheffler ein. Der Trainer hatte seine Mannschaft defensiv eingestellt. „Wir wussten, dass Freckenhorst viel Druck machen würde. Deshalb haben wir uns aufs Konterspiel verlegt.“ Immer wieder suchten die Gästespieler mit langen Bällen Timo Hilse in der Spitze.

In den ersten 45 Minuten waren die Hölzkener zu verhalten. „Da hat mir die Aggressivität in den Zweikämpfen gefehlt“, kritisierte der Germania-Coach. „Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht.“ Bis zur 80. Minute mussten Scheffler & Co. warten, dann durften sie das erste und einzige Mal jubeln. Wieder kam ein langer Ball zu Hilse, der anders als zuvor nicht lange fackelte und zum 1:0-Endstand einschoss.

„Timo hatte schon in der ersten Halbzeit den Führungstreffer auf dem Fuß. Doch in der entscheidenden Phase hat er nicht das Richtige gemacht“, sagte Scheffler. „Aber dann ist das Tor ja noch gefallen.“

Mit dem vierten Saisonsieg im siebten Spiel bleibt der TuS Germania Lohauserholz weiterhin ungeschlagen. Als Vierter hat die Scheffler-Elf vier Punkte Rückstand auf die Spielvereinigung aus Beckum. - hvw

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