9:1-Sieg im Rollhockey-Pokalhalbfinale

Germania Herringen lässt Walsum keine Chance

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HAMM. Im vergangenen Jahr stand der Rollhockey-Bundesligist SK Germania Herringen im Finale des DRIV-Pokals. Gegen den ERG Iserlohn. Zur Neuauflage dieses damals verlorenen Endspiels kommt es nun im Juni (7./8. Juni). Die Herringer gewannen ihr Semifinale zuhause gegen die RESG Walsum mit 9:1. Iserlohn siegte 6:3 beim RSC Darmstadt.

400 Zuschauer verfolgten am Samstagabend die recht einseitige Partie in der Glück-Auf-Halle. Bereits nach sechs Minuten stand es 1:0. Liam Hages traf im zweiten Versuch. Zunächst hatte er den Pfosten getroffen. Kurz zuvor hätte aber auch der Gast aus Duisburg in Führung gehen können: Pedro Queiros scheiterte.

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Rollhockey: SKG schiesst Walsum mit 9:1 aus dem Pokalwettbewerb

Das 2:0 besorgte dann nur eine Minute nach dem Führungstreffer Lucas Karschau nachdem Bruder Kevin ebenfalls den Pfosten getroffen hatte. Insgesamt gingen sechs der neun Tore Herringens auf das Konto der Brüder. Lucas Karschau legte mit einem knallharten Schuss nach schnell ausgeführtem Freistoß in der 14. Minute das 3:0 nach.

Die Hilfe des Schiedsrichters nutzte schließlich Robin Schulz zum 4:0 – er verwandelte einen Penalty in der 16. Minute. Erneut zwei Minuten später traf wieder Lucas Karschau, mit vier Treffern gestern Abend der torhungrigste Herringer, zum 5:0. Das war noch nicht alles in Hälfte eins: Auf Pass von Justin Klein legte Kevin Karschau noch vor dem Seitenwechsel das 6:0 nach. „Die waren ja richtig aufgedreht“, lobte SKG-Trainer Detlef Schulz. „Mit der Leistung der ersten Hälfte gewinnen wir Meisterschaft und Pokal“, sieht er Chancen aufs Double.

Nach dem Wechsel nahmen sich die Gastgeber etwas zurück und schonten ihre Kräfte für das Playoff-Viertelfinale am kommenden Samstag wieder gegen Walsum. Trotzdem gelangen den Herringern noch drei Treffer.

Der erste nach Wiederanpfiff durch Robin Schulz, der einem Konter erfolgreich abschloss (30.). Der zweite war zugleich der schönste der gesamten Partie: Kevin Karschau hob den Ball halbhoch vors Walsumer Tor, Bruder Lucas vollstreckte volley zum 8:0 (34.). Nach dem 8:1-Ehrentreffer von Sebastian Haas beendete Kevin Karschau mit einem Sololauf zum 9:1 das Schaulaufen der Herringer gegen frustrierte Gäste: Walsums Slavio da Silva sah nach Spucken Richtung Publikum noch die rote Karte (49.), ist aber für das folgende Playoff-Spiel nicht gesperrt. - St/ml 

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