SKG Herringen will Sieg zum Abschied von Europa

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Ankunft unter Palmen: Nach 17 Stunden Busreise erreichten die Spieler des SKG Herringen Viareggio.

HAMM -  Nach 17-stündiger Busfahrt erreichten die Spieler des Rollhockey-Bundesligisten SK Germania Herringen am Freitagnachmittag das italienische Viareggio. Dort wollen sie sich am Samstag (21 Uhr) mit einem Sieg aus der European League verabschieden.

Sie sind durchaus Experten in Sachen italienisches Rollhockey. Und das nicht erst seit dem ersten Duell in der European League gegen CGC Viareggio. Wann immer es die Zeit erlaubt, sitzen die Spieler des SK Germania Herringen zusammen und schauen sich die Live-Übertragungen auf Rai Sport 2 von Begegnungen aus der 1. Liga des südeuropäischen Landes an. Spaßeshalber. Zuletzt am Dienstagabend nach dem Training die Partie zwischen Valdano und Bassano.

Und selbst wenn die Mannschaft, gegen die die Herringer am Samstag ihr Abenteuer European League beenden – nicht auf dem Parkett stand, haben die Germanen das Team aus der Toskana auch abseits des direkten Duells mehrfach in Aktion gesehen. Viareggio steht symptomatisch für den italienischen Stil, den Lucas Karschau und Co. ausgemacht haben.

„Die verteidigen ziemlich altmodisch im engen Viererblock oder mit einer Raute“, erklärt der Kapitän und verweist auf die heute eher praktizierte Manndeckung – und den enormen Offensivdrang, wie ihn die Spanier und Portugiesen vorleben. Doch nicht nur deshalb gehen die Herringer, als Letzter der extrem schweren Vorrunden-Gruppe D mit FC Porto und FC Barcelona erwartungsgemäß wie Viareggio bereits ausgeschieden, optimistisch in ihren vorerst letzten Auftritt auf europäischer Bühne. Das Hinspiel, das die Germanen nach verschlafenem Beginn und Unkonzentriertheiten gegen Ende unglücklich mit 4:5 verloren, sorgt ebenfalls für Zuversicht, dass es mit den ersten Punkten in der kontinentalen Königsklasse hinhaut.

Mehr lesen Sie in der Samstagausgabe des WA. - fh

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