SKG Herringen tritt zum Spitzenspiel in Iserlohn an

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Im Vorjahresfinale lieferten sich Iserlohner und Herringer (rechts Robin Schulz) ein packendes Duell. Am Samstag stehen sich beide Teams wieder gegenüber.

Hamm -  In der Rollhockey-Bundesliga ruhen alle Augen auf der ERG Iserlohn und dem SK Germania Herringen. Nicht nur, weil die vom fünften Spieltag auf Samstag (15.30 Uhr) vorverlegte Partie in der Iserlohner Hemberg-Sporthalle die einzige des Wochenendes ist. Sondern weil es das Duell zweier Spitzenteams ist.

Erst vor wenigen Monaten standen sich die beiden Mannschaften im dramatischen Final um die Deutsche Meisterschaft gegenüber. Mit dem besseren Ende für die Sauerländer.

Beide Teams starteten mit jeweils zwei Siegen in die Saison. Für die Trainer – Herringens Hans-Werner Meier und Iserlohns Jens Behrendt – ist das Spitzenspiel eine wichtige Standortbestimmung mit Blick auf die internationalen Aufgaben, vor denen am 24. Oktober beide Mannschaften stehen. Die Germanen treten im Cers-Cup an, Meister Iserlohn in der European League. Weder die ERG noch der SKG sind nach der Saisonvorbereitung bereits auf dem Niveau der Finalspiele der vergangenen, da das Ausdauertraining noch einen Teil der Trainingsinhalte einnimmt.

Auf Herringer Seite fehlt weiterhin Liam Hages, der nach der Schulter-Operation mittlerweile ins Reha-Programm eingestiegen ist. Mit Luis Hages steht Trainer Meier ein weiterer Stammspieler in der Begegnung gegen die Sauerländer nicht für Verfügung. Er ist als Kapitän der deutschen U20-Nationalmannschaft zurzeit bei der Weltmeisterschaft in Spanien im Einsatz. Bei Iserlohn fehlt André Costa, der zum Auftakt der Bundesliga in Darmstadt die Rote Karte sah und für das Match gesperrt ist.

Für das Spitzenspiel in Iserlohn hat sich auch Bundestrainer Marc Berenbeck angekündigt. Für ihn ist das Gipfeltreffen die ideale Gelegenheit, seine Nationalspieler zu beobachten. Denn: „In den Partien zwischen Herringen und Iserlohn stehen zwei Drittel der Kaderspieler auf dem Platz“, so Berenbeck. - mb

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