SKG Herringen vor Play-off-Start mit personellen Problemen

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Die Herringer sind gewarnt: Bison Calenberg um Milan Brandt (rechts) brachte ihnen die einzige Heimniederlage bei.

Hamm - Nach monatelangem Kampf um die ideale Ausgangsposition geht es nun los: Der SK Germania Herringen startet als bestes Team der regulären Bundesliga-Runde beim Liga-Achten SC Bison Calenberg in die Play-offs. Das Ziel ist klar: Die Rollhockey-Mannschaft von Trainer Hans-Werner Meier will ins Finale, in dem am ersten Juni-Wochenende die Meisterschaftsentscheidung fallen wird.

Der Spielmodus ist in allen Runden gleich: Wer als erstes Team zwei Partien gewinnt, kommt weiter. Das Rückspiel gegen Calenberg erfolgt am 30. April in der Herringer Glück-Auf-Sporthalle. Sollte es nach den beiden Partien 1:1 stehen, folgt am 1. Mai an gleicher Stelle ein Entscheidungsduell um den Einzug ins Halbfinale. Meier nutzte den für Herringen freien letzten Spieltag der regulären Bundesliga-Saison: Er versammelte sein Team zu zwei lockeren Trainingseinheiten. Die Wettkampfpause tat den Spielern gut. Sie werden ihre Kräfte in den kommenden Wochen noch brauchen, denn der SK Germania steht auch noch im Halbfinale des DRIV-Pokals. Auch in diesem Wettbewerb peilt der Club den Titel an.

Vor der ersten Partie in Calenberg plagen den SKG-Coach personelle Sorgen. Erst zum Abschlusstraining hofft Meier auf einen breiteren Kader. Mit Stefan Gürtler (Rückenprobleme), Liam Hages (Bauchmuskelverletzung), Justin Klein (Prellungen) und Robin Schulz (Erkältung) fehlten gleich vier Stammspieler bei der ersten Trainingseinheit zur Vorbereitung auf den Play-off-Start. Ob alle Akteure an Bord sind, dürfte sich erst vor der Abfahrt ins niedersächsische Eldagsen entscheiden. Für Meier steht bereits vor dem Anpfiff fest: „Das Spiel wird kein Selbstläufer. Wir sind klar in der Favoritenrolle, aber in guter Form kann uns Calenberg gefährlich werden.“ Wie so etwas aussieht, haben die Germanen noch in guter Erinnerung. In der Hinrunde kassierten sie gegen Calenberg beim 4:7 ihre einzige Niederlage vor eigenem Publikum. In der Rückrunde zeigten die Herringer dagegen eine starke Partie und revanchierten sich bei der Mannschaft um den früheren Herringer Milan Brandt mit einem 12:4-Erfolg.

Auf der Torwartposition werden die Germanen am Samstag auf den Portugiesen Joka Ferreira verzichten. Zwischen den Pfosten steht Timo Tegethoff, und als Ersatzkeeper sitzt Michael Bauckloh auf der Bank. Meier baut auf eine stabile Abwehr und das schnelle Umschaltspiel auf die Angriffsspitzen. Über eine enge Deckung zum Gegner wollen die Germanen den Gastgeber auf eigenen Feld unter Druck setzen und den Aufbau von Spielmacher Milan Brandt in der gegnerischen Hälfte bereits frühzeitig stören. - mb

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