Herringen geht gelassen ins Duell mit Porto

+
Entspannt ins zweite European-League-Heimspiel gegen Porto: die Herringer Spieler (von links) Marcel Stork, Lucas und Kevin Karschau.

HAMM -  Für die Rollhockey-Spieler des SK Germania Herringen beginnt am Samstag (18 Uhr/Glückauf-Halle) mit der Partie gegen den Vorjahresfinalisten FC Porto die Rückrunde in der European League. Die Redaktion sprach mit den Spielern Kevin und Lucas Karschau, Marcel Stork sowie Trainer Detlef Schulz über die Partie gegen die Weltstars aus Portugal.

Drei Spiele, drei Niederlagen. Sie haben jetzt jeden Gruppengegner einmal gesehen. Was fehlt Herringen?

Lucas Karschau: Eigentlich nur Kleinigkeiten. Allerdings in allen Bereichen. Bei den richtig Guten wie eben Porto weiß jeder ganz genau, wohin er laufen muss. Die können Pässe blind spielen. Die Jungs trainieren jeden Tag. Das sind halt Profis. Das sieht man allein schon an der Essensliste, die sie uns vorgelegt haben. Wir hauen uns vorm Training manchmal eine Pizza rein. Das wird bei Porto nicht vorkommen (lacht).

Kevin Karschau:  Auf 50 Minuten gesehen schlagen sich die vielen kleinen Unterschiede in der Zahl der Tore recht deutlich nieder.

Auch im Rückspiel gegen Porto?

K. Karschau:  Ich hoffe nicht. Aber es wird sehr schwer. Porto gehört mit Barcelona und Titelverteidiger Benfica Lissabon zu den besten drei Mannschaften in Europa. Und zwei davon hatten wir in unserer Gruppe. Das ist genial!
Marcel Stork: Es ist einfach ein super Gefühl, vor eigenem Publikum und vor den eigenen Freunden die Chance zu haben, gegen so eine Mannschaft zu spielen. Besser geht es gar nicht.

Porto ist ein Profi-Klub mit Profi-Ansprüchen. Wie werden die Spieler reagieren, wenn sie in die Glückauf-Halle kommen?

Stork: Die werden sich erstmal umsehen – und komisch gucken (lacht).
K. Karschau:  Die werden hier vor rappelvoller Halle antreten. Und es ist was anderes, wenn man in einer Halle mit 8000 Plätzen vor 1000 Leuten spielt oder hier in der kleinen, ausverkauften Glückauf-Halle. Das ist ein Plus für uns.
L. Karschau: Das wird ein Hexenkessel. Die Porto-Spieler werden einen Schock kriegen, wenn sie das erste Mal das Spielfeld sehen. Sie sind schnelles Parkett gewöhnt. Wir haben dazu im Vergleich einen extrem langsamen Boden.
Detlef Schulz:  Und wir haben eine kleinere Spielfläche. Unser Feld ist gut 170 Quadratmeter kleiner als das in Porto. Wir mussten da auf dem großen Feld immer den einen Schritt mehr machen, den wir nicht gewohnt waren. Jetzt muss Porto sich umstellen. Außerdem ist unser Boden konditionell fordernder.

Das ganze Interview lesen Sie in der Samstag-Ausgabe des Westfälischen Anzeigers.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare