Zwei blaue Karten gegen ruppige Gäste

7:1 - Herringen feiert gegen Iserlohn Traumstart in die Saison

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Herringens Neuzugang Christopher Rindfleisch bejubelt sein Tor zum 1:0.

Hamm - Was für ein Start in die Bundesliga-Saison! Rollhockey-Double-Gewinner SKG Herringen hat seinen alten Rivalen ERG Iserlohn förmlich an die Wand gespielt. Am Ende hieß es 7:1 - und damit waren die frustrierten Gäste noch gut bedient.

Die Herringer starteten ohne Robin Schulz (Knieprobleme) und Luis Hages (langzeitverletzt) ins Spiel - aber mit Neuzugang Christoph Rindfleisch (Recklinghausen). Der erwischte einen Traumeinstand: Nach nur 31 Sekunden gelang ihm mit einem Volleyschuss das 1:0.

Die Gastgeber waren absolut dominant. Kevin Karschau erhöhte nach langem Pass seines Bruders Lucas auf 2:0 (7.). Kurz vor der Pause schlugen die Gastgeber dreimal in kurzer Folge zu: 3:0 durch Stefan Gürtler per Direktabnahme (20.), 4:0 durch Kevin Karschau per Schlagschuss (21.) und 5:0 erneut durch Gürtler. Er traf mit einem direkten Freistoß. Zuvor hatte Iserlohns Adrian Börkei den Herringer Lucas Karschau in die Bande gerammt und dafür die blaue Karte gesehen.

SK Germania Herringen - ERG Iserlohn 7:1 (5:0)

Nach der Pause schaltete Herringen einen Ganz zurück. Rindfleisch (39.) und Gürtler (45./Penalty) erhöhten bei einem Gegentreffer von Sergio Pereira (44.) zum 7:1-Endstand.

Die Iserlohner, in der Vergangenheit so etwas wie ein Angstgegner für die Herringer, leisteten sich im Frust einige unschöne Szenen. Neuzugang Joan Salarich foulte in der 42. Minute zunächst Rindfleisch, der daraufhin mit leicht schmerzendem Knie vom Feld musste, und erwischte Kevin Karschau noch mit dem Schläger am Kopf. Beide Aktionen blieben ohne Konsequenzen. ERG-Torwart Patrick Glowka sah den blauen Karton (45.); er hatte vor der Penalty-Entscheidung vor dem 7:1 durch Gürtler gemeckert.

SKG-Trainer Christian Zarod war hochzufrieden, blieb aber skeptisch: "Das läuft alles ein bisschen zu gut." Herringen war erst spät in die Saisonvorbereitung gestartet.

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