Herringen nach 7:4 im Hinspiel auf Finalkurs

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Herringen - Der SK Germania Herringen hat im ersten Halbfinalspiel am Samstagnachmittag einen 7:4-Sieg eingefahren. Am Sonntag folgt Teil zwei, Anpfiff 15.30 Uhr in Remscheid. 

Die Zuschauer in der Glückaufhalle sahen ein schnelles und starkes Spiel beider Teams. Zu Beginn gaben die Remscheider Gäste das Tempo vor. SKG-Trainer Christian Zarod lobte seine Jungs für ihre Besonnenheit, ließen sie sich doch davon nicht aus der Fassung bringen. Und das wurde belohnt, als dem IGR gegen Ende die Puste auszugehen drohte. 

Lucas Karschau brachte sein Team per Penalty in der dritten Minute in Führung. Es dauerte bis zur zwölften Minute, ehe wiederum Lucas Karschau nach einer starken Balleroberung von Robin Schulz für Milan Brandt auflegte, der zum 2:0 verwandelte. Den Anschlusstreffer für Remscheid besorgte Daniel Strieder nach einer kuriosen Situation, in der er selbst zunächst in Herringens Keeper Timo Tegethoff hineinlief, dafür einen Penalty bekam und selbst verwandelte.  Mit einem Freistoß nach einer blauen Karte für Lucas Karschau schob Alexander Ober zum 2:2-Pausenstand ein. 

Nach dem Wechsel brachte Daniel Strieder die Gäste mit einem Schlagschuss in den Winkel in Führung. Im Gegenzug spielte Lucas Karschau Liam Hages gefährlich frei, der drückt den Ball über die Linie zum Ausgleich (33.). Dann bediente Robin Schulz Stefan Gürtler für einen flachen Direktschuss aufs Tor - 4:3 (38.). Eine Überzahlsituation konnte Milan Brandt erst für das 5:3 nutzen (44.), kurz darauf schloss er eine direkte Kombination ab (46.). 

Das vierte Remscheider Tor besorgte Max Richter, nachdem zuvor IGR-Keeper Moritz Kreidewolf Robin Schulz von den Beinen holte - die Schiedsrichter aber weiter laufen ließen (47.). Zum Abschluss überraschte Milan Brandt den Remscheider Torwart mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 7:4-Endstand.

Zufrieden zeigte sich Germania-Coach Zarod mit dem auf intensive Zweikämpfe ausgelegten Spiel, weniger angetan zeigte er sich von der Leistung der beiden Schiedsrichter, die er vielsagend lieber nicht kommentieren wollte. Der Drei-Tore-Vorsprung sei nun ein gutes Polster für das Rückspiel am Sonntag in Remscheid, doch rechnet er dennoch mit einem "Kraftakt". 

Besonders hervorzuheben im Hinspiel ist Herringens Torwart Timo Tegethoff, der ein super Spiel ablieferte und manchem Schuss die Schärfe nahm. 

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