3:1 (0:0)-Pokalerfolg gegen Titelverteidiger Cronenberg

Herringen bezahlt Finaleinzug teuer: Sorge um Lucas Karschau

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Hamm - Dem SK Germania Herringen ist die Pokalrevanche geglückt. Gegen Titelverteidiger RSC Cronenberg siegte die Mannschaft von Trainer Hans-Werner Meier nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten mit 3:1 (0:0), musste den Viertelfinaleinzug aber teuer bezahlen.

Es lief die 21. Spielminuten, als SKG-Kapitän Lucas Karschau einen wichtigen Schuss von Robin Schulz zuerst an den Fuß, und dann ins Gesicht bekam. Karschau ging zu Boden und musste minutenlang behandelt werden. Mit einer offenen Wunde unter dem Auge und dem Verdacht auf eine Jochbein-Verletzung wurde Karschau vom verständigten Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. 

Zuvor hatten die Gäste mehr Spielanteile und agierten in hohem Tempo, womit die Herringer einige Probleme hatten. Germania-Goalie Timo Tegethoff war es zu verdanken, dass der RSC nicht in Führung ging - Chancen gab es genug. 

Rollhockey Pokal-Achtelfinale, SKG Herringen - Cronenberg

Den Hausherren glückte offensiv wenig, sodass es ins Bild passte, dass Lucas Karschau einen Penalty verschoss und damit die einzige SKG-Großchance liegen ließ (5.). 

Sieben Sekunden nach dem Seitenwechsel gelang den Wuppertalern das, was sie im ersten Durchgang versäumt hatten, sie erzielten den 1:0-Führungstreffer. Jordi Molet nutzte eine Unkonzentriertheit der Herringer Defensive und jagte den Ball an Tegethoff vorbei in die Maschen (26.). 

Im Anschluss musste Cronenberg dem angeschlagenen Tempo Tribut zollen und so kamen die Gastgeber besser in die Partie. Nachdem Tegethoff zweimal stark parierte, erzielte Liam Hages im Gegenzug das 1:1 (33.). 

Zwölf Minuten später brachte Kevin Karschau die Gastgeber mit 2:1 in Führung und das Spiel war gedreht (45.). Den zweiten Penalty der Begegnung setzte Karschau zunächst an den Pfosten, sorgte mit dem Nachschuss allerdings für das entscheidende 3:1 (46.).

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