SKG Herringen beim RSC Darmstadt gefordert

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Im Dezember besiegte Kevin Karschau mit dem SKG Herringen den RSC Darmstadt. Am Samstag geht es zum Rückspiel nach Hessen.

HAMM - Die ERG Iserlohn und der SK Germania Herringen liefern sich vier Spieltage vor dem Saisonende ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Rollhockey-Bundesliga. Einen Ausrutscher kann sich Herringen daher nicht erlauben – auch nicht am Samstag (15.30 Uhr) im Spiel beim RSC Darmstadt.

Die Iserlohner stehen mit 35 Zählern an der Tabellenspitze der Liga, gefolgt von den Hammern mit 34 Punkten. Der dritte Mitfavorit auf den Titel, der RSC Cronenberg, kassierte nach der 3:6-Schlappe gegen die Germanen zuletzt eine 2:4-Heimniederlage gegen den RSC Darmstadt. Nach zwei sieglosen Punktspielen verloren die Wuppertaler wichtige Punkte zur Spitze der Liga und rangieren mit 29 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz. Mit 26 Punkten und einem Bundesliga-Pflichtspiel weniger ist der RSC Darmstadt auf den vierten Rang der Liga geklettert. Die Hessen haben einen guten Lauf. Und am Samstag ist der RSC Darmstadt Gastgeber der Herringer Germanen. Eine schwierige Aufgabe für den Deutschen Meister aus Hamm.

Aber nicht nur der RSC Darmstadt, sondern auch die Germanen überzeugten in den vergangenen Wochen in der Bundesliga. Das Team von Trainer Detlef Schulz lief in der Rückrunde fünf Mal auf. Mit einer Serie von fünf Siegen holten die Germanen die maximale Punktzahl von 15 Zählern in Folge. Damit erspielten sich die Hammer eine gute Ausgangsposition auf die Tabellenspitze der Liga. Nach dem souveränen Sieg der Herringer am vergangenen Samstag mit dem 7:0-Erfolg beim deutschen Rekordmeister RESG Walsum fahren die Germanen mit breiter Brust nach Hessen. Zudem wollen die Herringer einen Strich unter die Negativserie im Darmstädter Rollhockey-Leistungszentrum ziehen.

Germanen-Trainer Schulz und sein Team treffen auf eine heimstarke Mannschaft. Mit dem Anpfiff am Samstag um 15.30 Uhr wollen die Herringer zunächst aus einer sicheren Defensive heraus agieren. In der Darmstädter Sporthalle lieferten sich beide Mannschaften in den vergangenen Jahren zahlreiche spannende Begegnungen. Zweimal gingen die Herringer mit einer Niederlage in die Kabine. Der Gastgeber erzielte die Erfolge in eigener Halle über das Konterspiel.

Für Samstag sind die Germanen gewarnt. Kapitän Lucas Karschau: „Wir haben die Niederlagen in Darmstadt noch vor Augen, werden die Fehler nicht noch einmal wiederholen und dem Gegner nicht ins offene Messer laufen.“ Über ein sicheres Kombinationsspiel wollen sich die Germanen ein Übergewicht im Mittelfeld erspielen und über ein schnelles Umschalten auf die Angriffsspitzen den Weg zum gegnerischen Tor suchen.

Ein besonderes Augenmerk müssen die Herringer auf den Stürmet Max Hack legen, der auf Darmstädter Seite die meisten Tore in der laufenden Saison erzielte. Neben dem Spanier Michel Barreto und den beiden Portugiesen Javier Moya und Jorge Ganzaiez zählen die drei deutschen Nationalspieler Hack, Bender und Torhüter Layer zu den Leistungsträgern im Kader des RSC. Für das schwierige Auswärtsspiel in Darmstadt kann der Herringer Coach wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Schulz hat keine Ausfälle zu beklagen. - mb

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