Eishockey

Diese Mannschaft ist Meister der Eishockey-Regionalliga

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Enttäuscht: Ralf Hoja

Die Hammer Eisbären haben die Finalserie der Play-offs um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West gegen den Herforder EV verloren. Das vierte Spiel endete deutlic 6:0 für Herford. 

Als die Partie beendet war, fuhren die Spieler der Hammer Eisbären mit gesenkten Köpfen über das Eis um dem Gegner bei der Siegerehrung zuzusehen. Nach der deutlichen 0:6 (0:2, 0:2, 0:2)-Niederlage beim Herforder EV zum 1:3-Endstand im vierten Play-off-Finalspiel der Eishockey-Regionalliga West war der Traum vom Gewinn der zweiten Meisterschaft nach 2017 endgültig ausgeträumt. „Herford war uns in allen Belangen überlegen“, gestand Eisbären-Team-Manager Jan Koch ein. „Über die komplette Serie hinweg ist das Team daher auch der verdiente Sieger. Herford hat uns mit einfachen Mitteln aufgezeigt, wie man Spiele gewinnen kann. Wir haben dagegen zu viele Fehler gemacht.“

Dabei war die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja durchaus optimistisch nach Ostwestfalen gefahren. Schließlich hatte sie am Freitag noch in der Finalserie auf 1:2 verkürzt, nachdem ihnen in eigener Halle ein 8:3-Erfolg gelungen war. Von der Hammer Überlegenheit des Heimspiels war in fremder Halle allerdings nichts mehr zu sehen.

Die Eisbären kamen gut in die Partie, ließen aber ihre sich bietenden Gelegenheiten im ersten Durchgang liegen. So waren es die Gastgeber, die nach zwei Einzelaktionen die Schläger zum Jubel in die Luft rissen. Beide Mal löste Jan-Niklas Linnebrügger die Torfreude aus. Zunächst, als er in der 14. Minute die Zeit nutzte, die ihm die Hammer Verteidiger ließen, um sich die Scheibe zurechtzulegen und in den kurzen Winkel zu schieben. Dann, als er acht Sekunden vor der Pause zwei Verteidiger stehen ließ und das 2:0 besorgte. „Da haben wir zweimal geschlafen und uns schön austanzen lassen“, ärgerte sich Team-Manage Jan Koch. „Aber zwei Tore sind im Eishockey nicht viel – das bedeutet noch nichts und können ratzfatz aufgeholt werden.“

Doch den Optimismus ihres Team-Managers brachten die Hammer Spieler nicht auf die Eisfläche. Im Gegenteil: Vier Minuten nach Wiederbeginn schnappte sich Kilian Hutt die Scheibe an der eigenen blauen Linie, lief alleine auf Sebastian May zu und ließ dem Eisbären-Goalie keine Chance.

Als dann auch noch Ulib Berezovskij den vierten Treffer nachlegte (30.), war auch die Zuversicht aus der Stimme des Hammer Team-Managers gewichen, zumal in der 40. Minute auch noch Leon Nasebandt zum 5:0 traf. „Das war die Vorentscheidung“, sagte Koch, dessen Mannschaft im Schlussdrittel eine zu schwere Hypothek mit sich zu tragen hatte, um der Partie noch einmal die entscheidende Wende zu geben.

Hamm agierte weiterhin zu brav und nicht aggressiv genug. Herford kam dagegen zu einem weiteren leichten Tor durch Aric Schinke (53.): der Schlusspunkt vor über 1000 Zuschauern, die ihr Team feierten

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