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Heißes Wochenende für Eisbären gegen Scorpions und Black Dragons

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Von: Rainer Gudra

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Jonas Hoppe (vorne) steht den Eisbären bei den Scorpions wieder zur Verfügung.
Jonas Hoppe (vorne) steht den Eisbären bei den Scorpions wieder zur Verfügung. © Henrik Wiemer/Digitalbild

Auf die Hammer Eisbären warten zwei schwere Punktspiele. Das Schlusslicht der Oberliga Nord muss am Freitag bei den Hannover Scorpions antreten, am Sonntag stellt sich Erfurt in Werries vor.

Hamm – Vor allem die Begegnung am Freitag (20 Uhr, Wedemark) mit den Scorpions, die sich zuletzt mit dem 8:1-Sieg in Essen auf Platz zwei vorgespielt haben, hat es in sich. „Sie haben sich vor der Saison mit Top-Spielern aus der ersten und zweiten Liga verstärkt und haben sehr erfahrene Leute. Außerdem sind sie sehr heimstark, sodass wir schon eine besondere Leistung bringen müssen. Es wird sehr, sehr schwer“, sagt Trainer Jeff Job, und: „Vor allem offensiv sind sie zu allem in der Lage.“

Mehr rechnet sich der Eisbären-Trainer da schon für die Heimpartie zwei Abende später (Sonntag, 18.30 Uhr, Eissportarena Werries) gegen die Black Dragons Erfurt aus, denn: „Sie zeigen super Spiele gegen die Top-Teams, haben aber Probleme mit schwächeren Gegnern.“ Wozu nun einmal auch die Eisbären gehören, die aus den neun Spielen erst drei Punkte geholt haben – durch das 5:2 am Tag der Deutschen Einheit daheim gegen die Hamburg Crocodiles.

Bei den Eisbären hat sich inzwischen die Offensive als Problemzone entpuppt. Trafen die Hammer anfangs noch passabel, erzielten sie in den letzten fünf Partien gegen Diez Limburg, Essen, Leipzig, Herne und Tilburg gerade einmal acht Tore – macht einen Schnitt von 1,6 pro Begegnung.

Im jüngsten Heimspiel gegen Tilburg wurde die Abschlussschwäche offensichtlich. Die Eisbären kämpften aufopferungsvoll und erspielten sich auch mehrere erstklassige Gelegenheiten, doch am Ende hieß es 0:3. Nun verriegelt bei den Trappers der niederländische Nationalgoalie Ruud Leeuwesteijn die Kiste, „aber auch wenn es da nicht so leicht ist, Tore zu machen, hätten wir treffen müssen“, sagt Job.

Der Hammer Trainer kann gegen die Scorpions auf drei komplette Reihen setzen. Zwar fällt Verteidiger Fabian Calovi mit seiner Verletzung an der linken Schulter wie erwartet aus, doch kehrt Jonas Hoppe in das Aufgebot zurück, sodass 15 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen. „Gegen Erfurt müssen wir dann abwarten, wie wir aus dem ersten Spiel rauskommen“, sagt Job, der nicht allzu lange auf Calovi verzichten muss: „Er hat eine sehr starke Prellung, aber es ist nichts überdehnt oder ausgekugelt. Er ist diese Woche im Training schon wieder mitgelaufen, aber mit dem Puck arbeiten ging nicht“, sagt der Trainer, der weiter auf Michel Maaßen verzichten muss,. Der Angreifer wird mit einem Muskelfaserriss wohl noch mehrere Wochen pausieren müssen.

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