Heiße Vorbereitungsphase für den ASV Hamm-Westfalen

Intervalltraining im Jahnstadion stand für die ASV-Spieler auf dem Programm.
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Intervalltraining im Jahnstadion stand für die ASV-Spieler auf dem Programm.

Hamm - Am Dienstagmorgen drehten die Spieler des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen noch ein paar Intervalltrainings-Runden auf der Laufbahn im Hammer Jahnstadion – und in den Gesichtern war die Anstrengung deutlich zu erkennen. Die „heiße Phase“ der Vorbereitung hat begonnen. Und neben den intensiven Laufeinheiten steht für Trainer Kay Rothenpieler vor allem eins im Fokus: Matchpraxis.

„Für uns geht es jetzt darum, viel zu spielen und bis zum Auswärtsauftakt in Aue am 10. Februar unseren Rhythmus zu finden“, so Rothenpieler, der seinen Akteuren ein verlängertes freies Wochenende gegönnt hatte. „Wir haben in den bisherigen drei Wochen sehr gut gearbeitet. Jetzt holen wir uns den Feinschliff“, ist er überzeugt. Helfen sollen dabei zwei Testspiele am Donnerstag in Lünen gegen die HSG Nordhorn-Lingen (19.15 Uhr/Rundsporthalle) und am Samstag in Bad Salzuflen gegen Erstligist TuS Nettelstedt-Lübbecke (16.45 Uhr/Schulzentrum Werl-Aspe).

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kader bis dahin noch Verstärkung erhält, ist zwar relativ gering. Dass sich dahingehend bis zum ersten Ligsapiel nach der Winterpause in Aue noch etwas tun könnte, scheint dagegen nicht abwegig. „Es gibt Anzeichen, dass wir es wirtschaftlich noch realisierbar machen könnten“, hält sich ASV-Geschäftsführer Franz Dressel mit seinen Ausführungen allerdings noch weitgehend bedeckt. „Und sollte es tatsächlich noch klappen, dann wäre dieses Geld zweckgebunden für einen Kandidaten, der uns bis zum Sommer hilft.“

Sportlich Sinn macht eine solche Verpflichtung aus der Sicht Dressels und auch seines Trainers, weil ASV-Abwehrchef Markus Fuchs dem Team noch einige Wochen fehlen wird. „Daher wäre es natürlich gut, wenn es uns noch gelingen würde, den Kader für die kommenden fünf Monate breiter aufzustellen“, überlegt der ASV-Macher. „Allein schon, um die Verletzungsanfälligkeit der Spieler abzufedern.“

Entsprechende Kandidaten waren bereits zum Probetraining vor Ort. Und auch die Entscheidung, wer im Fall eines positiven Signals seitens der Sponsoren das Rennen machen würde, steht fest. „Wenn, dann würde es ein Abwehrspezialist und nicht der Allrounder, der Markus Fuchs vorne wie hinten ersetzen kann“, so Dressel. „Aber sollte es keine Zuwendungen mehr aus dem Kreis der Sponsoren geben, dann werden wir das Thema noch in dieser Woche zu den Akten legen, damit sich auch die Mannschaft darauf einstellen und konzentrieren kann, wenn die Saison wieder losgeht.“

In Sachen Kaderplanung für die kommende Spielzeit will Dressel noch keine Namen nennen. Nur so viel: „Gedanklich sind wir bei 80 Prozent des Kaders“, sagt er. „Was aber noch fehlt, sind die letzten 20 Prozent und die dazugehörigen Unterschriften unter den Verträgen. Daher werde ich mich noch einmal mit unserem Trainer zusammensetzen und die letzten offenen Positionen diskutieren.“

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