Eisbären wollen die Klettertour in der Tabelle fortsetzen

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Kevin Thau hat sich für die einiges vorgenommen.

Hamm - Der Spielplan meint es gut mit den Hammer Eisbären. Die haben nach der 2:5-Auftaktpleite gegen Neuwied die beiden Auswärtsbegegnungen in Lauterbach (6:2) und Soest (7:2) souverän gewonnen. „Es läuft von Woche zu Woche besser“, meint auch Trainer Ralf Hoja, für dessen Mannschaft jetzt gleich drei Heimspiele in Folge anstehen, in denen die Klettertour Richtung Spitzengruppe in der Tabelle fortgesetzt werden soll.

Doch die Eisbären stehen am Wochenende vor einem sehr kontrastreichen Programm. Am Freitag erscheint um 20 Uhr Schlusslicht Dinslakener Kobras am Maxipark, am Sonntag geht es dann um 18.30 Uhr gegen den Spitzenreiter Herforder EV.

An die Ostwestfalen, die in der Vorbereitung zweimal deutlich mit 5:1 gegen die Eisbären gewonnen haben, will Hoja allerdings zunächst keinen Gedanken verschwenden. Er will seine ganze Energie dazu nutzen, seine Mannschaft davor zu warnen, Dinslaken auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Kobras haben die ersten drei Saisonspiele mehr oder weniger deutlich verloren, doch hat das laut Eisbären-Coach gute Gründe.

Wegen der Probleme mit der Eishalle hat Dinslaken in der Vorbereitung kaum trainieren und keine Testspiele bestreiten können. „Mit einem Bein werden wir die nicht besiegen“, beteuert Hoja, denn die Mannschaft hat sich gegenüber der Vorsaison personell kaum verändert. „Und da hatten wir immer große Probleme mit einem Team, das sehr kompakt und körperbetont agiert“, so der Hammer Coach. Dennoch fordert auch Eisbären-Manager Jan Koch den erwarteten Pflichtsieg, der die Aufgabe zwei Tage später gegen den alten Rivalen aus Herford zumindest von der Ausgangsposition etwas freundlicher gestalten könnte. An die beiden Testspiele gegen den HEV denkt Hoja nicht gern zurück. „Die beiden Niederlagen waren nicht so schlimm. Schlimm war nur, dass wir in beiden Begegnungen keine Chance hatten“, erklärt der Eisbären-Coach, der seine Mannschaft vom Potenzial her eigentlich stärker als die Ostwestfalen einschätzt. Doch die konterten die Hammer in der Vorbereitungsphase mit ihren beiden starken Kanadiern Ross John Reed und Killian Hutt eiskalt aus.

„Mit der Spielweise kamen wir überhaupt nicht zurecht“, meint Hoja. Manager Koch setzt darauf, dass die Eisbären aus diesen beiden Begegnungen ihre Lehren ziehen werden. Zumal es beim amtierenden Meister von Woche zu Woche immer besser läuft. Was auch übrigens für die beiden Tschechen Michal Spacek und Martin Benes gilt. Benes traf zuletzt beim 7:2-Sieg in Soest gleich dreimal. „Wir sollten Geduld mit ihm haben. Er ist ein junger Kerl, der sich erst noch an das Umfeld und die Spielkultur in Deutschland gewöhnen muss“, meint Coach Hoja. „In den ersten Spielen hat er zu selten auf das Tor geschossen. In Soest war er da schon mutiger und hat öfter den Abschluss gesucht.“ Spacek musste sich erst an die härtere Regelauslegung in der Regionalliga West gewöhnen, kassierte im Anfang daher zu viele Strafzeiten. „Beide sind aber auf einem sehr guten Weg“, betont Hoja. „Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft viel Freude an ihnen haben werden.“

Froh ist Hoja zudem darüber, dass sich die Personalsituation entspannt hat. Auch Verteidiger Mike Robin Ortwein hat seine Grippe auskuriert und steht wieder zur Verfügung. So können die Eisbären am Wochenende erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen.

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