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Heimspiel für die Hammer Eisbären gegen die Moskitos Essen

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Von: Günter Thomas

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Unter Dauerbeschuss: Eisbären-Goalie Sebastian May.
Unter Dauerbeschuss: Eisbären-Goalie Sebastian May. © Robert Szkudlarek

Nach zuletzt zwei deutlichen Auswärtsniederlagen am Wochenende treten die Hammer Eisbären in der Eishockey-Oberliga Nord am Dienstag wieder in eigener Halle (20 Uhr) an. Gegen die Moskitos Essen soll eine deutliche Steigerung her - und ein besseres Ergebnis als zuletzt beim 1:5 am Freitag in Essen.

Hamm – Während die Spieler der Hammer Eisbären am Sonntag nach der frustrierenden 1:10-Packung in Erfurt die Heimreise im Mannschaftsbus antraten, rauschte Manager Jan Koch allein im PKW über die Autobahn zurück nach Hamm. Zeit, um ein wenig Abstand in der sportlich kaum zufriedenstellenden Situation zu wahren und Zeit, um neue Gedanken und eine kämpferische Aussage zu fassen: „Diese Vorrunde ist kein Schaulaufen, jede Partie ist wichtig – sonst könnten wir uns diese 52 Spiele ja auch sparen“, sagt Koch, auf dessen Team am Dienstag in eigener Halle gegen die Moskitos Essen (20 Uhr) bereits die nächste Aufgabe in der Eishockey-Oberliga wartet. „Wir gehen mit Ehrgeiz an die Sache heran – und wenn wir theoretisch nichts mehr erreichen können, geht es ja immer noch für andere Mannschaften um viel.“

23 Begegnungen hat das Liga-Schlusslicht aus Hamm noch zu absolvieren, ehe die Liga in Auf- und Abstiegsgruppe geteilt wird. Und auch wenn der Rückstand auf das nächst besser platzierte Team aus Krefeld bei neun Zählern liegt, sieht Koch ein Licht am Ende des Tunnels. „Wir haben wieder mehr Leute zur Verfügung“, freut er sich über die größeren Alternativen, die sich Trainer Jeff Job nun durch die Rückkehr der Verletzten und den jüngsten Neuzugang Marcus Gretz bieten. „Aber man darf nicht erwarten, dass die Leute, die drei, vier Monate rausgewesen sind, gleich wieder bei 100 Prozent sind.“

Einige Rückkehrer stehen wieder auf dem Eis

Immerhin: Maximilian Otte hielt nach seiner Schulter-OP durch und steht am Dienstag wieder auf dem Eis. Chris Schutz, Fabian Calovi und Ibrahim Weißleder waren in Erfurt ebenfalls wieder dabei. Fehlen werden neben Torhüter Daniel Filimonow (Aufbautraining nach Patellasehnenriss) weiterhin Michal Spacek (Finger-OP), Samuel Dotter (noch ein Spiel gesperrt), Jesse Roach (privat verhindert) und der langzeitverletzte Viktor Beck.

„Wir arbeiten die ganze Woche hart“, sagt Job, der in Erfurt gegen die starken ersten beiden Angriffsreihen der Gastgeber neben der Abschlussschwäche im eigenen Angriff „große Defensivprobleme“ bei seinem Team erkannte. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft und noch viele Defizite. Und da musst du sehr, sehr viel auf dem Eis arbeiten – wenn du das nicht tust, dann sind diese Mannschaften zu stark.“

Das trifft auch auf den kommenden Gegner Essen zu, bei dem die Hammer erst am Freitag eine 1:5-Niederlage hinnehmen mussten. „Da stehen drei, vier Jungs im Kader, die sehr lange Oberliga gespielt haben und den Puck ins Tor bringen können“, sagt Job. „Gegen die reicht es nicht, 20 Minuten gut zu spielen. Da musst du über 60 Minuten mit voller Leistung gehen.“

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