Fußball

SVE rückt auf Platz zwei vor

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Lohauserholz blieb auch im Heimspiel gegen Heessen nur das Nachsehen.

Neuling SVE Heessen ist jetzt Zweiter, der TuS Lohauserholz bleibt trotz einer Steigerung weiter punktloser Tabellenletzter der Bezirksliga.

Hamm - Mit einem 2:0 (2:0)-Auswärtserfolg beim TuS Germania Lohauserholz setzt der SVE Heessen seinen Höhenflug in der Fußball-Bezirksliga fort und sprang hinter Spitzenreiter TuS SG Oestinghausen auf den zweiten Tabellenplatz. Dagegen verschärft sich die Lage „Am Hahnenbach“ nach der fünften Partie ohne Punktgewinn, wobei sich TuS-Coach Jörg Fiebig wenigstens über eine deutliche Leistungssteigerung seines Teams im Vergleich zu den Vorwochen freuen durfte. „Die Mannschaft hat verstanden, worum es geht. Man muss ihr ein Kompliment machen, wie sie heute geackert hat und von der Einstellung alles umgesetzt hat, was wir eingefordert haben.“

Vor rund 150 Zuschauern fanden die Gastgeber gut in die Partie und hatten durch Justin Wojciech auch die erste Chance des Abends (5.). Wenig später brachte Konstantin Rühl die Eintracht auf der anderen Seite mit einem Traumtor in Führung, als er das Leder aus knapp 25 Metern unhaltbar für TuS-Keeper Kevin Kersten in den Winkel hämmerte (8.). In einem zweikampfbetonten Derby wurde Heessen mit der Führung im Rücken stärker und setzte die Grün-Weißen durch ein hohes Pressing unter Druck. So fing David Mnich einen ungenauen Pass der Hausherren im Spielaufbau ab und legte für Rouven Meschede auf, der aus halblinker Position platziert zum 0:2 ins lange Eck abschloss (20.). 

„Wir kriegen zwei schöne Fernschüsse rein und danach waren wir für zehn Minuten aus dem Spiel“, resümierter Jörg Fiebig. Der TuS Lohauserholz hatte Glück, dass der SVE vor der Pause nicht ein weiteres Tor nachlegte. Zunächst zeigte Justin Perschmann eine enorme Energieleistung, als er den Ball am eigenen Strafraum eroberte und über den gesamten Platz nach vorne stürmte. Doch seinen Lupfer wurde von Dennis Hübert kurz vor der Linie geklärt und der anschließende Nachschuss von Pascal Westermann abgeblockt (32.). Kurz vor der Pause legte Lennard De Graaf nach einem Konter für Rouven Meschede auf, doch Kevin Kersten parierte stark (43.).

 „Wir hätten in der ersten Halbzeit ein bis zwei Tore mehr erzielen müssen. Wenn wir den dritten Treffer machen, dann ist Ruhe im Spiel, aber wir haben uns vor dem Tor nicht belohnt“, sagte SVE-Spielertrainer Rouven Meschede. „So war es auch in der zweiten Hälfte ein richtiges Derby. Und wenn Lohauserholz so weiterspielt, dann kommen sie da unten auch schnell wieder raus.“ In einer hitzigen Phase nach dem Seitenwechsel hatte Schiedsrichter Julian Weymann (Dortmund) Glück, dass ihm die Begegnung nicht entglitt. Der Unparteiische hatte es in Durchgang eins schlichtweg verpasst, mit der einen oder anderen Gelben Karte für mehr Ruhe zu sorgen. 

Als sich gegen Spielende die Gemüter langsam wieder beruhigt hatten, verzog Martin Mnich für Heessen nach schönem Zuspiel von Nico Schiller (78.). In der 89. Minute gab es nach Foul von David Mnich an Frederick Hessfeld Elfmeter, den TuS-Kapitän Irfan Uzungelis allerdings an den Außenpfosten setzte. „Das ist symptomatisch für unsere derzeitige Situation“, befand Jörg Fiebig.

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