Sebastian Schubert startet bei den British Open

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Kanu-Slalom-Fahrer Sebastian Schubert startet am Wochenende bei den British Open.

HAMM - Winterschlaf? Von wegen. „Es gibt Länder, die nicht die klassische Wettkampfpause machen“, erklärt Jürgen Schubert, Cheftrainer des Kanu-Rings Hamm. Und so ist sein Sohn Sebastian am Wochenende im Einsatz. Bei den traditionellen British Open auf der Olympiastrecke im Lee Valley White Water Centre nahe London will sich der Weltranglistenerste für die Aufgaben des kommenden Jahres rüsten.

Dann steht unter anderem, die Qualifikation vorausgesetzt, die Weltmeisterschaft im Kanu-Slalom an – und zwar am Austragungsort der British Open. Beim Weltcup dort im Juni hatte Schubert zum einzigen Mal in diesem Jahr den Finaleinzug verpasst. Was aber nicht bedeutet, dass dem 26-Jährigen die Strecke nicht liegt. Im Vorjahr hatte der Heessener in London triumphiert.

Diesmal geht es allerdings weniger um die Platzierung, auch wenn Jürgen Schubert deutlich macht, dass der zweimalige Gesamtweltcup-Sieger im Kajak-Einer „versuchen wird, ins Finale zu kommen“. Doch für Sebastian Schubert steht in dem gut besetzten Feld vor allem die Festigung von Taktiken auf dem Programm, das richtige Angehen von Qualifikation (am Samstag) und Halbfinale (am Sonntag). Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprung ins kalte Wasser. Denn Schubert, auf den anschließend noch ein einwöchiger Lehrgang des Deutschen Kanu-Verbandes in London wartet, hat eine vierwöchige Wettkampf- und nahezu ebenso lange Trainingspause hinter sich. Nach vielen Jahren mit extremer sportlicher Belastung stand für den derzeit weltbesten Kanuslalom-Fahrer vor allem Regeneration auf dem Programm. Immerhin wird sich ab dem kommenden Jahr die Schlagzahl wieder spürbar erhöhen, 2016 stehen schließlich die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro an. - fh

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