SVE Heessen nach 0:1 in Hombruch unter Druck

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Dennis Tulgay (rechts) verlor mit dem SVE Heessen beim Hombrucher SV II.

Dortmund - Der SVE Heessen steht unter Druck: Das Team von Trainer Marian Christel verlor das erste von zwei Entscheidungsspielen um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga beim Dortmunder Club Hombrucher SV II mit 0:1 (0:0). Im Rückspiel am Sonntag (15 Uhr) im Marienstadion ist der SVE zum Siegen verdammt.

„Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, unsere Chancen aber nicht genutzt. Dann fällt nach einem groben individuellen Fehler das 0:1. Von da an kam nichts mehr“, sagte Heessens Co-Trainer Frank Sadowsky. „Am Ende können wir froh sein, dass es nur 0:1 ausgegangen ist. Das Gute ist, dass wir noch ein Spiel haben.“ Hombruchs Trainer Andre Dettmer war zufrieden: „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv. Das 1:0 war in der Entstehung glücklich, aber am Ende war der Sieg verdient.“

Beiden Teams war zunächst die Angst vor einem frühen Gegentreffer anzumerken. In der über weite Strecken ereignisarmen ersten Halbzeit hatten die Gäste, die oft mit langen Bällen operierten, ein Mehr an Chancen. In der 18. Minute fälschte Dennis Tulgay einen Schuss von Julian Bergholz ins Tor ab – doch er stand dabei deutlich im Abseits. Sechs Minuten später zischte ein Schuss von Alessandro Palermo nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Kurz darauf scheiterte Tulgay an Hombruchs Keeper David Graudejus, der geschickt den Winkel verkürzt hatte (27.). Auch bei Abdullah Sahins unplatziertem Schuss (42.) bekam er rechtzeitig die Fäuste in die Höhe. Das hätte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff fast gerächt. Marvin Herkt leistete sich in Höhe der Mittellinie einen katastrophalen Abspielfehler. Die Heessener hatten aber Glück, dass sich Hombruchs Till Wermers den Ball zu weit vorlegte und der aufmerksame Keeper Andreas Betke an der Strafraumgrenze klärte.

Nach der Pause war jedoch auch er geschlagen. Nach einer Flanke schlug Dominik Derksen, der nach einer Umstellung auf die linke Verteidigerposition gerückt war, ein Luftloch. Der Ball flipperte hin und her, ehe er Dramane Diane vor die Füße fiel, der Hombruch mit 1:0 in Führung brachte (47.). Danach geschah eine Weile lang nichts. Besonders wenig gelang den desolaten Gästen.

Hombruchs Wermers hätte seine Mannschaft im Alleingang in eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel bringen können, doch er schoss viermal knapp vorbei oder drüber (57., 66., 68., 76.). In der Nachspielzeit war es Tobias Schmitz, der den Ball um Zentimeter verpasste. Zu Beginn der Schlussphase hatte zuvor der eingewechselte Matthias Chrismann die einzige Chance für den SVE in der zweiten Halbzeit vergeben (81.).

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